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Förster findet emsiges Leben in morschem Baum

Imker rettet Bienenvolk Förster findet emsiges Leben in morschem Baum

Revierförster Ralf Kollenrott aus Rüdershausen staunte nicht schlecht: Ein emsiges Bienenvolk bewohnte einen alten Ahornstamm nahe dem Schloss Herzberg.

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Retten das Bienenvolk: Kollenrott (.) und Wedekind.

Quelle: EF

Kollenrott war benachrichtigt worden, weil der morsche Baum über die Straße gefallen war. Doch der tote Baum war voller Leben durch einen Bienenschwarm, der nun heimatlos geworden war.

Hilfe fand der Förster bei Imker Karl Wedekind aus Herzberg. Er nahm die Waben samt derjenigen Bienen auf, die aus dem zerbrochenen Baum gefallen waren und stellte einen Kasten neben den Stamm. Einen großen Teil des Volkes konnte Wedekind so retten. Das Restvolk, dessen Brut und Honigwaben noch im Stamm feststeckte, konnte er nicht einfangen.

„Diese Tiere bleiben im Stamm und bringen dort ihre Brut durch“, hofft er. Als Schutz vor Regen und Kälte will er die freiliegenden Waben mit einer Holzkonstruktion schützen. Das Volk war wohl einem Imker entflogen und lebte schon Jahre im Baum. „In meinem Revier versuche ich, solche hohlen Bäume so lange wie möglich für den Artenschutz zu erhalten“, betont der Förster.

asg

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©Richter