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Forschergeist geweckt

Miniphänomenta in Nesselröden begeistert Kinder Forschergeist geweckt

Anfassen und Ausprobieren ist zwei Wochen lang bei der Miniphänomenta in Nesselröden angesagt gewesen. Zum Abschluss konnten auch Eltern, Freunde der Schule und weitere Interessierte die physikalischen Phänomene studieren und Erklärungen finden.

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Anfassen und Ausprobieren ist zwei Wochen lang bei der Miniphänomenta in Nesselröden angesagt gewesen.

Quelle: NR

Nesselröden. Welche Muster schreibt ein Gewicht in den Sand, das an einer Schnur hin und her pendelt? Warum tanzt ein Ball wie von Zauberhand auf einem Luftstrom? Wie bringt man einen Würfel zum Rollen? An 29 Stationen machten sich die Besucher auf die Suche nach Antworten zu diesen und anderen Fragen. Zwei Wochen hatten zuvor die Kinder beobachtet, geforscht und Hypothesen gebildet, berichtete Schulleiterin Ursula Glaese-Nörthemann den Besuchern. „Das ist Sinn der Miniphänomenta, das wir keine vorgefertigte Erklärungen geben, sondern das Dinge aus dem Alltag mal ganz reduziert auf eine Geschichte dargestellt werden.“

Während des Abschlusstages präsentierten Kinder in weißen Kitteln, die sie als „Forschungsleiter“ auswiesen, einige ausgewählte Experimente und luden zum Ausprobieren ein. „Das Entdecken und Herausfinden macht einfach Spaß“, berichtete Schüler Timo Mantel. Julia Himmelreich gefiel besonders, „dass die Lösungen nicht erzählt werden, sondern dass man forschen muss.“

Sabine Degenhardt, neben Mirana Sandmann eine der Projektleiterinnen, war bei ihrer Suche nach Experimenten für den Sachkundeunterricht im Internet auf eine von der Universität Flensburg konzipierte Wanderausstellung gestoßen, die 52 Stationen umfasst. Nach einer zweitägigen Einweisung konnten sie die Wanderausstellung für die Schule zwei Wochen lang komplett ausleihen, außerdem erhielten sie die Baupläne. Schüler, Eltern und Lehrer waren begeistert, es fanden sich ausreichend Sponsoren für das Material, aus dem Eltern und Lehrer die Stationen nachgebaut haben.

Die einzelnen Bestandteile der Ausstellung stehen dauerhaft in einem Raum der Schule und werden je nach Bedarf in den Unterricht integriert. „Die Kinder sind begeistert und offener gegenüber Versuchen geworden und experimentieren viel mehr“, so Degenhardt.

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