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Frauengemeinschaft Wollbrandshausen trifft sich zur Handarbeit

Stricken, schwatzen, Schnittchen Frauengemeinschaft Wollbrandshausen trifft sich zur Handarbeit

Der Raum ist vorbereitet: Kaffeeduft durchströmt die Luft, Schnittchen und Getränke stehen parat, wer möchte, kann sogar einen kleinen Sekt trinken. Nach und nach werden Garn, Strick- und Häkelnadeln, Muster und Vorlagen ausgepackt. Die ersten Handgriffe werden gemacht, die Mitglieder der Frauengemeinschaft Wollbrandshausen legen los.

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Sorgt immer für neue Impulse: Aenne Schwedhelm mit raffiniert-gehäkelten Topflappen.

Quelle: Schauenberg

Wollbrandshausen. Jeden Montag in den Wintermonaten treffen sich die Frauen aus Wollbrandshausen im Dorfgemeinschaftsaus zu gemeinsamen Handarbeitsnachmittagen.

„Hier kann man sich austauschen“, sagt Aenne Schwedhelm, Mitorganisatorin des Seniorentreffs. Privat ginge keine Frau zu der anderen, um zusammen zu stricken – zumindest selten. Den Sommer über seien die Frauen in ihren Gärten beschäftigt, jetzt, zur Winterzeit, sei das gemütliche Beisammensein eine gelungene Abwechslung.

Es wird gestrickt, gehäkelt, gefilzt – und immer wieder werden frische Idee von den Frauen vorgebracht: „Was kann man Neues mit Wolle und Nadel machen?“, lautet die Frage der Fragen.

Selbstgestrickte Socken

Schwedhelm ist stets auf der Suche nach neuen Impulsen. „Letztes Jahr im Herbst haben wir das erste Mal gefilzt“,  sagt sie. Da hätten einige Frauen  große Augen gemacht.

Sie zeigte der Gruppe zunächst eine etwas unansehnliche, übergroße Handtasche, die sie aus Filzwolle gehäkelt hatte. „Erst als ich sie gewaschen und bearbeitet hatte, war sie nur noch halb so groß und sah wunderschön aus“, erinnert sie sich.

Das Tolle an den Frauennachmittag sei nicht nur, gemeinsam Zeit zu verbringen. Es entstehe auch noch Sinnvolles in der Zeit anstellt. Jeder von ihnen habe jemanden in der Familie, der ein Paar selbstgestrickte Socken oder eine gehäkelte Mütze gebrauchen könne, sagt Schwedhelm. 

Von Kay Weseloh

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