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Vierter Frauenpilgertag des Bistums Hildesheim

Gerblingerode Vierter Frauenpilgertag des Bistums Hildesheim

Rund 30 Frauen haben sich am Sonnabend von Gerblingerode aus anlässlich des vierten Frauenpilgertages im Bistum Hildesheim auf einen etwa zehn Kilometer langen Pilgerrundweg begeben. Zuvor gab Frauenseelsorgerin Beatrix Michels in der Kirche St. Maria Geburt eine kurze Einführung.

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Etwa 30 Frauen machten sich gemeinsam auf einen rund zehn Kilometer langen Pilgerrundweg

Quelle: Vera Wölk

Gerblingerode. Rund 30 Frauen haben sich am Sonnabend von Gerblingerode aus anlässlich des vierten Frauenpilgertages im Bistum Hildesheim auf einen etwa zehn Kilometer langen Pilgerrundweg begeben. Zuvor gab Frauenseelsorgerin Beatrix Michels in der Kirche St. Maria Geburt eine kurze Einführung.

Der diesjährige Frauenpilgertag stand unter dem Motto „Der Fülle des Lebens Ausdruck geben“. Außerdem gab es noch das Untermotto „Im Gehen, Beten, Schweigen oder Singen… Gott entdecken“. In Gerblingerode hat Michels den Tag gemeinsam mit sieben weiteren Frauen vorbereitet. Jede von ihnen übernahm während des Pilgerweges die Gestaltung einer Station. „Den Start und den inhaltlichen Abschluss des Tages haben wir nach Teistungenburg verlegt. Denn so haben wir zwar weniger Kilometer zurückgelegt, doch konnten wir uns so besser auf das Inhaltliche konzentrieren“, sagte Michels. Im Mittelpunkt des Tages standen Texte und Linoldrucke von Claudia Nietsch-Ochs. Die Autorin und Künstlerin wurde 1957 geboren und lebt und arbeitet in Augsburg. Zudem hat sie Theologie studiert. „Zu Weihnachten gestaltet Nietsch-Ochs persönliche Advents- und Weihnachtsbilder, diese sind immer von besonderen Ereignissen in ihrer Familie geprägt“, berichtete Michels. Außerdem habe sie auch 1983 während eines längeren Krankenhausaufenthaltes zahlreiche Linoldrucke angefertigt. „Daher bezeichnet Nietsch-Ochs 1983 auch als ihr Initiationsjahr für ihre künstlerische Tätigkeit“, so Michels. Während des kurzen Impulses in der Kirche baten die Frauen um den Schutz Gottes für ihren Pilgerweg. „Wir stehen vor Gott und sind offen für ihn und das Geschenk des heutigen Tages“, sagte Michels. Außerdem baten sie Gott um seinen Segen für ihren Weg. „Öffne uns die Augen und Ohren für die Schönheit der Natur und dein Wort. Und öffne unsere Herzen für die Botschaft deiner Liebe“, beteten die Pilgerinnen gemeinsam zu Gott.

Nach dem Impuls machten sich die Teilnehmerinnen, die unter anderem aus Bilshausen, Krebeck, Gieboldehausen und Rhumspringe kamen mit ihren Autos nach Teistungenburg, von wo aus sie ihren Rundweg starteten. Den Abschluss des Tages gestalteten die Frauen dann wieder im Pfarrheim in Gerblingerode. Dort gab es ein Buffet, zudem jede etwas mitgebracht hatte. „Der Frauenpilgertag soll auch immer dazu genutzt werden sich untereinander auszutauschen und sich, wenn man sich vorher nicht kannte, kennenzulernen“, sagte Michels.

Von Vera Wölk

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