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Freie Fahrt auf der Ortsumgehung Westerode ab 16. Oktober

Verkehrsminister gibt neue Trasse frei Freie Fahrt auf der Ortsumgehung Westerode ab 16. Oktober

Nach gut drei Jahren Bauzeit wird am Freitag, 16. Oktober, die Ortsumgehung Westerode für den Verkehr freigegeben. Die 3,3 Kilometer lange Umgehungsstraße, die rund 17 Millionen Euro gekostet hat, endet am neuen Euzenberg-Kreisel.

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An der Abfahrt Westerode-Nord werden Leitplanken montiert.

Quelle: Thiele

Westerode. Von dort aus soll sie in Richtung Thüringen weitergeführt werden. Für die Fortsetzung mit Pferdeberg-Tunnel läuft das Planfeststellungsverfahren.

Beim Freigabetermin um 16 Uhr auf der neuen Bundesstraßentrasse im Bereich des Anschlusses an die Landesstraße 569 zwischen Westerode und Rosenthaler Hof treten  Niedersachsens  Verkehrsminister Olaf Lies (SPD), der Präsident der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Günther Henkenberens,  und der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann ans Rednerpult. Ferlemann war schon im Juli 2012 beim Festakt zum Baustart dabei: Mit dem damaligen Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) setzte er symbolisch den ersten Spatenstich. Der finale Festakt am 16. Oktober endet mit einer gemeinsamen Fahrt über die neue Strecke und einem Imbiss. Wenn das Rednerpult auf der Trasse abgeräumt ist, kann am Freitagabend der Verkehr rollen.

Noch nicht freigegeben wird die direkte Abfahrt von der B 446 nach Westerode, der Anschluss Westerode-Nord kurz vor dem Ortseingang aus Richtung Esplingerode. Der Anschluss dort ist erst möglich, wenn der Verkehr bereits über die neue Trasse läuft. Projektleiter Thomas Groth von der Straßenbaubehörde geht davon aus, dass bis Mitte November die Abfahrt nach Westerode nur am Rosenthaler Hof möglich ist. Die alte Bundesstraße bei Westerode soll als Rekultivierungsfläche zurückgebaut werden.

Für den von einem Flurbereinigungsverfahren flankierten Umgehungsbau wurden rund 100 000 Kubikmeter Erde bewegt, 30 000 Quadratmeter Asphalt verbaut und 3,5 Kilometer neue Wirtschaftswege angelegt. Außerdem wurden vier Brücken, vier Regenrückhaltebecken und ein Kreisverkehr geschaffen. Ans Gewerbegebiet Breiter Anger wird die Umgehung mit einer Ampelkreuzung angeschlossen.

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©Richter