Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
„Freundeskreis“ demonstriert am Mittwoch

Kundgebung „Freundeskreis“ demonstriert am Mittwoch

Seine sonntäglichen „Mahnwachen“ hat der „Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“ abgesagt. Stattdessen planen die Sympathisanten des Zusammenschlusses einen „Freiheitlichen Bürgertreff“ für Mittwoch, 24. Februar.

Voriger Artikel
Bauhof fällt Akazien in Duderstadt
Nächster Artikel
Sackstraße soll keine Einbahnstraße bleiben

Der Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen will wieder Kundgebungen in Duderstadt abhalten.

Quelle: Schneemann

Duderstadt. Die Kundgebung wollen die Mitglieder des „Freundeskreises“ erneut auf dem Vorplatz des Westerturms in Duderstadt abhalten, wo in den vergangenen Wochen auch die sonntäglichen Treffen stattgefunden hatten. Beginn sei um 19 Uhr, teilte der „Freundeskreis“ am Montag auf seiner Facebook-Seite mit.

Zu Inhalten und Sprechern der Kundgebung liegen in dem sozialen Netzwerk keine Informationen vor. In einem Beitrag erklärt der „Freundeskreis“ aber seine grundsätzliche Ausrichtung: Es handele sich um einen Zusammenschluss kritischer Bürger.

„Uns verbinden die Politverdrossenheit und die Sorge um aktuelle wirtschaftliche, demographische, soziale und kulturelle Vorgänge“, heißt es dort. In der Politik fühlten sich die Sympathisanten des „Freundeskreises“ nicht repräsentiert, daher gingen sie regelmäßig geschlossen auf die Straße.

Der „Freundeskreis“ distanziert sich davon, Personen oder Parteien von seinen Aktivitäten auszuschließen. Mehrfach hatten Sprecher während der Kundgebungen darauf hingewiesen, dass die gemeinsame Schnittmenge der Teilnehmer in der Sorge um Zukunft, Kinder und Heimat bestehe.

Sowohl unter den Sprechern als auch unter den Teilnehmern hatten sich Personen befunden, die dem rechten Spektrum zugerechnet werden. Daher gründete sich als Reaktion auf die Versammlungen des „Freundeskreises“ das „Bündnis gegen Rechts - Duderstadt bleibt bunt“. Bei ihm handelt es sich ebenfalls um einen lockeren, parteiungebundenen Zusammenschluss, der unter anderem Unterstützung von Kirchen und Vereinen erfährt.

Anders als bei den Sonntagsdemonstrationen des „Freundeskreises“ werde das Bündnis für Mittwoch keine eigene Veranstaltung anmelden, teilte Sprecherin Jennifer Ahlbrecht mit. „Wir bleiben mehr als nur eine Gegenveranstaltung zum Freundeskreis und sind darum nicht im Zugzwang“, begründete sie.

Das Bündnis hatte bereits in der Vergangenheit betont, dass es sich mit seinen Kundgebungen mit Redebeiträgen, Musik und anderen Aktionen für Toleranz und gegen Rassismus und Sexismus im Allgemeinen ausspreche und nicht allein dem Gegenprotest gegen den „Freundeskreis“ diene.

„Wir tanzen nicht nach deren Pfeife“, so Ahlbrecht, die die Kundgebung am Sonntag zum Thema „Frauen gegen Rechts“ als vollen Erfolg wertet. „Wir planen weiter. Dazu brauchen wir keine Einladung des ,Freundeskreises‘ als Auslöser.“

Statt am Mittwoch zu demonstrieren, werde es am Sonntag, 28. Februar, wieder eine Kundgebung auf dem Vorplatz des Rathauses geben. In dieser Woche soll das Thema „Flüchtlinge“ im Mittelpunkt stehen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter