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Freundschaftsspiele mit Flüchtlingen

Hallen-Fußballturnier Freundschaftsspiele mit Flüchtlingen

Premiere in der Mehrzweckhalle: Flüchtlinge und Einheimische haben am Wochenende in Rüdershausen gegeneinander gekickt. Das Fußballturnier werten alle Beteiligten als einen Erfolg, eine Wiederholung ist geplant.

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Gruppenfoto der Mannschaften beim Hallen-Fußballturnier in Rüdershausen.

Quelle: EF

Rüdershausen. Die Mehrzweckhalle hat die Gemeinde Rüdershausen von Anfang an den Flüchtlingen in der Erstaufnahmeeinrichtung in Wollershausen für sportliche Aktivitäten als willkommene Abwechslung zur Verfügung gestellt. Das erste Hallen-Fußballturnier sollte vor allem der Begegnung und dem Kennenlernen dienen – auch ohne Worte. Für die sprachliche Verständigung war aber auch gesorgt: Jessica Chamseddine aus Duderstadt und der Iraner Farsam Khansary aus Göttingen sprangen als Dolmetscher ein. Organisiert hat das Freundschaftsturnier Horst Wiedenbrügge aus Wollershausen zusammen mit den Gemeinden und Sportvereinen Rüdershausen und Wollershausen, RSV-Vorsitzender Klaus Kirchner sorgte für die Vor- und Nachbereitung.

Die überwiegend von Syrern gestellten Spieler der beiden Flüchtlingsteams aus Wollershausen belegten bei dem Turnier im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit dem dritten und vierten Platz das Mittelfeld. Die Lehrer-Gastmannschaft der Kooperaitven Gesamtschule Bad Lauterberg sicherte sich mit einem Punkt Vorsprung den ersten Platz vor dem Team aus Wollershausen, Schlusslicht bildeten die beiden Mannschaften der Spielgemeinschaft Rotenberg. Trikots erhielten als fairster Spieler Maawea Dulcheel, als bester Spieler Torwart Ali Boraja und für die schönsten Tore Mohamed Sbak.

Es ging aber nicht nur um Fußball. Die Wollershäuserinnen Elke Schakowske, Henriette Engelhardt-Wiedenbrügge, Ulrike Metje und Carmen Gerhardy boten Kaffee, Kuchen und Waffeln an, die Gemeinde Rüdershausen spendete Kaltgetränke und für die Kinder Spiele, Knetgummi und Malsachen.

„Eine tolle Atmosphäre“, schwärmt Franz-Josef Lange aus Rüdershausen. Sabina Knoch, die für die Gesellschaft für Arbeit- und Berufsförderung (GAB) die Erstaufnahmeeinrichtung in der Turnhalle am Wollershäuser Schloss leitet, schließt sich an: „Die Flüchtlinge waren begeistert von der Idee, alle Mitwirkenden hatten Spaß.“  Das gilt auch für Wollershausens Bürgermeister Ulrich Schakowske (SPD) und Rüdershausens Bürgermeisterin Annegret Lange (CDU). Sie freuten sich über „die sportlichen Stunden, bei denen Sprache und Herkunft keine Rolle spielten“.

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©Richter