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Friedensgebet gegen „Freundeskreis“

Kirchen schließen sich Protest an Friedensgebet gegen „Freundeskreis“

Der „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ will am Sonntag, 17. Januar, um 17 Uhr am Westerturm wieder „für die Zukunft unserer Kinder und Heimat“ auf die Straße gehen. Das „Duderstädter Bündnis gegen Rechts“ ruft zu einer Gegenkundgebung um 16.30 Uhr vor dem Rathaus auf.

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Quelle: Gentsch/dpa

Duderstadt. Dem Protest gegen den „Freundeskreis“ haben sich jetzt auch die Kirchen angeschlossen. Der kurzen Kundgebung am Rathaus soll um 17 Uhr ein „gemeinsamer Kirchgang“ zur St.-Servatius-Kirche folgen, teilt Bündnissprecher Hans Georg Schwedhelm mit. In der Kirche beginnt um 17.15 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet für Toleranz und Vielfalt mit Pastorin Christina Abel und einem Vertreter der katholischen Kirche.

Als Redner für die Kundgebung am Rathaus hat sich Bernhard Reuter (SPD), Landrat des Kreises Göttingen, angekündigt. Wie bereits an den beiden Sonntagen zuvor sei auch wieder Musik eingeplant, sagt Schwedhelm und ruft die Bevölkerung auf, sich an dem Protest zu beteiligen. Die Alternative für Deutschland habe für die Sonntage im Januar und Februar Kundgebungen angemeldet. Das „Bündnis gegen Rechts“ wolle den Protest gegen diese rechte Partei solange aufrechterhalten, bis sie die Stadt wieder verlassen habe.

„Raus aus dem Netz! Raus auf die Straße“ heißt es im Facebook-Aufruf des „Freundeskreises“ zu seiner Kundgebung in Duderstadt.  Dort wird gegen den „massiven Werteverfall durch illegale Einwanderung“ gewettert und die „Kapitulation der Staatsmacht“ angeprangert: „Wir werden von unserer Regierung in einen Bürgerkrieg geführt.“

Bei den sogenannten „Freiheitlichen Bürgertreffs“ in Heiligenstadt und Duderstadt werde nach Angaben von Beobachtern „Hetze gegen Flüchtlinge“ betrieben, heißt es in einer Mitteilung des evangelischen Pressedienstes zum Friedengsgebet gegen den „rechten Freundeskreis“ in Duderstadt. Zu den Versammlungen des „Freundeskreises“ kämen auch Mitglieder der NPD.

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©Richter