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Friedhofsgebühren steigen in Samtgemeinde Radolfshausen

Ratsbeschluss Friedhofsgebühren steigen in Samtgemeinde Radolfshausen

Die Friedhofsgebühren in der Samtgemeinde Radolfshausen werden zum Teil deutlich teurer. Das beschloss der Samtgemeinderat während seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Auch Regelungen der Friedhofssatzung wurden geändert.

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Samtgemeinderat Radolfshausen beschließt neue Satzung und Tarif nach Neukalkulation.

Quelle: Schauenberg

Ebergötzen. So wird die Mindestruhezeit von 30 auf 25 Jahre gesenkt, für Urnen von 30 auf 20 Jahre. Marion Freckmann (CDU) kritisierte die beabsichtigte Senkung und forderte, die bisherigen Fristen beizubehalten.  Fachbereichsleiter Hendrik Seebode verwies darauf, dass die Zeiten verlängert werden könnten. Es gebe immer häufiger Wünsche nach vorzeitiger Einebnung.

Künftig sollen nur noch biologisch abbaubare Urnen verwendet werden dürfen. Die Möglichkeit, Doppelurnengräber zu wählen, wurde gestrichen. Grundsätzlich sind jetzt Mehrfachbelegungen von Gräbern mit Urnen möglich. So kann auf ein Urnengrab eine weitere Urne beigesetzt werden. Auf ein Einzelgrab ist eine Zweit- und Drittbelegung mit Urne möglich. Künftig wird außerdem die Abräumgebühr für das spätere Einebnen bereits beim Erwerb einer Grabstelle fällig.
Die Verwaltung kalkulierte alle Gebührensätze neu, um die tatsächlichen Kosten genau zuzuordnen. Der Tarif soll ab 1. Januar 2016 gelten. Dann sind beispielsweise für ein Einzelreihengrab 964 statt 611 Euro zu zahlen, für ein Rasenreihengrab 1151 statt 611 Euro. Die Gebühr für eine Erdbeisetzung steigt von 258 auf 294 Euro. Sonnabends ist mit 441 Euro jetzt entsprechend der Mehrkosten deutlich mehr zu zahlen. 

Bei der Kapellennutzung weicht die Samtgemeinde von einer Kostendeckung ab. Statt mehr als 400 Euro werden 230 Euro verlangt. Bislang sind 152 Euro zu zahlen. Bei der Kostenermittlung für die Grünflächenpflege wurden laut Verwaltung 20 Prozent der Friedhofsflächen abgezogen. Ein Friedhof habe als Park auch Erholungszwecke.

Es gebe zwar teilweise immense Gebührenanhebungen, aber im Vergleich mit anderen Gemeinden liege die Samtgemeinde noch im Mittelfeld, sagte Johann-Karl Vietor (CDU). Die Verwaltung habe eine Vollkostenkalkulation vorgelegt, die schlüssig sei. „Es bleibt nichts anders übrig, als zuzustimmen.“ Zu den kommunalen Friedhöfen in der Samtgemeinde gehören die Begräbnisstätten in Bernshausen, Ebergötzen, Holzerode, Mackenrode, Seeburg und Waake.

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