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Schüler machen Plätze frühlingsfit

14. „Aktion Frühjahrsputz“ Schüler machen Plätze frühlingsfit

Wenn jetzt die Temperaturen steigen, soll sich die Stadt Duderstadt von ihrer besten Seite zeigen. Das ist das erklärte Ziel der „Aktion Frühjahrsputz“, die am Donnerstag begonnen hat. Schüler der Astrid-Lindgren-Schule haben schon einmal vorgelegt - und öffentliche Plätze vom Müll befreit.

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Schüler der Astrid-Lindgren-Schule helfen beim alljährlichen Frühjahrsputz der Stadt Duderstadt.

Quelle: Eckermann

Duderstadt. Kaum zu bremsen waren die Schüler nach dem Start im Stadthaus. Dort hatten sie zunächst eine kleine Ausstellung aus „Müll-Kunst“ vorgestellt, die Enis Keven Shaqiri und Robin Seifert in einem Kunst-Projekt bei Schulleiterin Franziska Stollberg vorbereitet hatten. Unter anderem verwendeten sie Gardinenringe, um das Problem der Verschmutzung der Meere durch Plastik zu thematisieren: „Meer aus Müll“ entstand daraus.

Anschließend statteten die Mitarbeiter des Bauhofes die Schüler und weitere Helfer mit Greifern, Handschuhen und Müllsäcken aus - und Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) mit der nötigen Motivation: Er lobte die Schüler für ihren „vorbildlichen Einsatz“ nicht nur während der „Aktion Frühjahrsputz“.

Hatten ihm doch die Kinder glaubhaft versichert, den Mülleimer zu benutzen und nicht Feldflur oder Gehweg, wenn bei ihnen Müll anfalle. Mit ihrem Verhalten trügen die Kinder dazu bei, die Stadt sauberzuhalten, sagte Nolte. In diesem Zusammenhang erwähnte er auch das Team des Duderstädter Bauhofes, das das ganze Jahr über damit beschäftigt sei, für Ordnung zu sorgen.

Seit 2003 gibt es das jahreszeitliche Großreinemachen in der Stadt, an dem sich Schulen, Initiativen, Vereine und Wirtschaftsbetriebe beteiligen. In den vergangenen Jahren sollen sich 7600 Männer, Frauen und Kinder daran beteiligt haben, erklärte der Bürgermeister. Nolte appellierte an alle Duderstädter, vor ihrer Haustür zu kehren. Zugleich sollten sie die Augen offenhalten und mithelfen, wild entsorgten Müll ordnungsgemäß zu entsorgen.

Was alles in der Landschaft landet, davon konnten sich die Teilnehmer der ersten Gruppe, die sich zum Müllsammeln aufgemacht hat, ein Bild machen: Bierflaschen, Chipstüten, Bananenschalen und Taschentücher gehörten dabei nach wenigen Minuten zum Standardprogramm. Aber eine Registrierkasse für einen Kinder-Kaufmannsladen? Diese Entdeckung fanden die Schüler dann doch erstaunlich. „Das ist doch Sperrmüll“, sagte ein Junge entrüstet. Mit vereinten Kräften entsorgten sie das Plastikspielzeug, das sie hinter einem Altkleidercontainer gefunden hatten.

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©Richter