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Frühlingsmarkt in Duderstadt besteht Wetter-Härtetest

Probefahrten mit E-Bikes Frühlingsmarkt in Duderstadt besteht Wetter-Härtetest

Trotz Regens und Kälte sind Besucher in vierstelliger Zahl am Sonnabend zum Auftakt des Duderstädter Frühlingsmarktes geströmt. Richtig voll wurde es aber erst am Sonntag, als der Himmel aufklarte und sich am tags zuvor nahezu verwaisten Bungee-Trampolin eine Schlange bildete.

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Frühlingsmarkt in Duderstadt besteht Wetter-Härtetest 

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. „Härtetest bestanden“, sagte Ortsbürgermeister und Treffpunkt-Vorsitzender Hubertus Werner beim Eröffnungsrundgang. Wetterfest zeigte sich auch das Krankenhaus St. Martini und verdoppelte kurzerhand seine Zeltkapazitäten. Ein Notarztwagen mit Reanimationspuppe gehörte ebenso zum Programm wie eine begehbare Arterie, deren warmes Rot trügerische Sicherheit suggerierte: An den Arterienwänden wurden Verkalkungen und andere Erkrankungen sichtbar gemacht.

Grau statt blau, Schneeregen statt Sonnenschein: Trotz des Wetterwechsels ist eine vierstellige Besucherzahl am Sonnabendvormittag zum Auftakt des Duderstädter Frühlingsmarktes geströmt. ©Schauenberg

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An 70 Ständen in der Innenstadt drehte sich beim Frühlingsmarkt alles um die Themen Gesundheit, Mobilität und Fitness. Nicht nur Autohäuser, Fitnessstudios, Busunternehmen und Krankenkassen nutzten den Markt, um sich zu präsentieren. Die Palette reichte von Technogel-Matratzen bis zu Piaggio-Leichttransportern, von der Selbsthilfegruppe für seelische Beschwerden bis zum ADAC, von der Baubiologie bis zu Elektro-Scootern für Senioren.

Ein Schwerpunkt war die Elektromobilität. Die EEW (Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungs-GmbH), die in den nächsten Tagen weitere Ladesäulen in Duderstadt und Gieboldehausen installiert, bot Probefahrten mit E-Bikes und Elektroautos an, der Einbecker PS-Speicher und das Brotmuseum Ebergötzen zeigten, dass Elektroantrieb eigentlich ein alter Hut ist. Zu den prominenten Vorbesitzern des zunächst wegen des Regens noch von einer Plane verdeckten Detroit Electric Cars von 1912 aus dem Einbecker Automuseum, das bereits eine Reichweite von 130 Kilometern hatte, gehörten Thomas Edison und Carla Ford. Als Leihgabe hatte der PS-Speicher außerdem ein Unikat aus Erlangen ausgestellt: einen VW-Käfer, Baujahr 1969, der 1981 auf Elektrobetrieb umgerüstet wurde. „Elektrokutschen gabe es schon vor dem Ottomotor“, sagt Dirk Gantz vom Brotmuseum, der einen Brotwagen von 1939 mit zwei 40-Volt-Batterien mitgebracht hatte. Zu den weiteren Blickfängen des Sondermarktes gehörte das Airstream-Mobil des Fitnesszentrums Fitmaxx ebenso wie der Drache Tabaluga und ein für die neu eröffnete easy-Apotheke werbendes Kapsel-Maskottchen.

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