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Frühlingsmotive stehen beim Osterbasar in der Gieboldehäuser Pappmühle

Hasen, Hühner und der Storch Frühlingsmotive stehen beim Osterbasar in der Gieboldehäuser Pappmühle

„Der Renner ist der Storch“, antwortet Regina Gutknecht wie aus der Pistole geschossen, als die Frage nach dem beliebtesten Motiv auf einem ihrer selbstgemalten Eier kommt. „In diesem Jahr hat er sich noch nicht blicken lassen, aber wenn man einen Adebar im Ort hat, dann ist man im Frühjahr auf Storch eingestellt“, begründet die Gieboldehäuserin.

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Gieboldehäuser lieben Störche – auch auf einem Ei: Regina Gutknecht am Stand beim Osterbasar.

Quelle: Eckermann

Gieboldehausen. Auf Frühling eingestellt sind auch die übrigen Frauen, die neben Gutknecht Ursula Runges Idee gefolgt sind und einen Osterbasar im „Nähstübchen Fingerhut und Kaffeemühle“ auf die Beine gestellt haben. Sie präsentieren in der ehemaligen Pappmühle selbstgenähte Dekorationen aus frühlingshaften Motivstoffen, in frischen Farben geschmückte Kränze, Dekorationen mit Hasen- und Hühnermotiven, Marmeladen und Kräuterliköre aus eigenem Garten und eigener Küche sowie Häkelarbeiten, die sich als Ostergeschenke eignen.

Das Angebot sei der Jahreszeit angepasst, erklärt Runge. Es müsse sich unterscheiden von dem des Weihnachtsbasars, der im vergangenen Jahr ebenso wie der Osterbasar erstmals ausgerichtet worden sei. Dennoch gebe es eine Gemeinsamkeit: Es handele sich bei den dargebotenen Waren um Selbstgemachtes von hoher Qualität.

Davon weiß auch Roswitha Stender ihre überwiegend weiblichen Kunden zu überzeugen. Sie bietet unter anderem Häkelwaren an, Spezialgebiet Topflappen. Das Wissen um die nützlichen Küchenhelfer, die sie in der traditionellen Variante – „sie sollen ja schließlich auch benutzbar sein“ – herstellt, habe sie auf ein weiteres Produkt übertragen: Lätzchen. „Die mache ich ebenfalls aus Topflappengarn, damit man sie auf 60 Grad waschen kann“, erklärt sie. „Dann ist ein Obstfleck kein Problem.“

Praktische und kreative Ideen werden beim Basar mit dem Charme des Selbstgemachten und einer familiären Stimmung gekoppelt. „Wir möchten den Raum hier mit Leben füllen“, begründet Runge ihre Idee, Veranstaltungen in der alten Mühle zu organisieren. Auch im Café-Bereich ist ihr das am vergangenen Wochenende gelungen. Nachmittags ist jeder der bunt zusammengewürfelten antiken Stühle besetzt. Aus nostalgischen Sammeltassen trinken die Besucher ihren Kaffee.
Runge könnte sich vorstellen, die Zahl der Sonderveranstaltungen noch zu erhöhen. Derzeit denke sie über eine Ausstellung nach. Eine heiße Kandidatin dafür ist Gutkneckt. Sie gestaltet nicht nur Eier mit Störchen und anderen Motiven, sondern malt auch Bilder.

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©Richter