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Fünf Bäume am Duderstädter Stadtwall gefällt

Altersschwäche Fünf Bäume am Duderstädter Stadtwall gefällt

Rund 150 Jahre Jahre alt sind die meisten Bäume am 3,3 Kilometer langen Duderstädter Stadtwall, einige sogar noch älter. Vor ungefähr 250 Jahren wurde die ehemalige Stadtbegrenzung, die in früheren Zeiten gleichzeitig auch als Schutzwall diente, bepflanzt. Und die ältesten Bäume stehen noch heute. Kein Wunder, dass einige von ihnen aufgrund von Altersschwäche nun gefällt werden müssen.

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Morsch: gefällte Bäume.

Quelle: Richter

Duderstadt.  Fünf Bäume − am Hindenburgring und gegenüber der Feilenfabrik − waren betroffen. Sie wurden von Mitarbeitern des Bauhofes gefällt, weil sie „ihre altersmäßige und statische Überlebensfähigkeit überschritten hatten“, teilt Bauhofleiter Frank Widera mit. Insgesamt drei Linden und zwei Kastanien seien so hohl und morsch gewesen, dass sie eine Gefahr für Wall-Spaziergänger darstellten. „Bereits im Sommer waren bei leichtem Sturm schon einige große Äste abgebrochen“, sagt Widera.

Dank regelmäßiger Sichtkontrollen der Bauhof-Mitarbeiter konnte erkannt werden, dass einige der Bäume nicht mehr überlebensfähig waren. „Hier kann selbst der Laie sehen, dass diese Bäume alt und krank waren“, sagt der Bauhofleiter und weist darauf hin, dass die gefällten Bäume kaum noch lebensfähiges Holz besessen haben. Sie seien laut Widera so stark ausgehöhlt, dass man durch die gefällten und geschnittenen Baumscheiben durchsteigen könne.

Aufgrund des Alters der noch stehenden Bäume weist der Bauhofleiter darauf hin, bei stärkerem Wind und Sturm den Stadtwall aus Sicherheitsgründen zu meiden. Trotz der Sicherung durch Sichtkontrollen bestehe nie eine hundertprozentige Sicherheit, dass die Bäume sich nicht verselbstständigen.

hg

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