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Für mich bedeutet Inklusion...

Ökumenischer Diskussionsabend in Duderstadt Für mich bedeutet Inklusion...

„Alle gleich – alle verschieden, wie halten wir es mit der Inklusion?“ – Unter diesem Titel steht ein ökumenischer Diskussionsabend in der Kundenhalle der Sparkasse Duderstadt am Mittwoch, 4. November. Beginn ist um 19 Uhr. Auf das Podium kommen Martin Struck, Manfred Thiele, Propst Bernd Galluschke und Superintendent Volkmar Keil. Die Moderation liegt bei Sigrid Jacobi und Daniela Breckerbohm. Was verstehen die Initiatoren unter Inklusion?

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Quelle: Anspach/dpa (Symbolfoto)

... dass wir Alexandra, Christian, Justin, Mike, Lars und Sven mit der gleichen Wertschätzung begegnen wie anderen Menschen und sie mit ihrem Tun und Handeln als gleichberechtigt akzeptieren. Indem wir Barrieren in noch zahlreichen Köpfen abbauen, wird die Behindertenrechtskonvention dann hoffentlich das, was ihre Zielsetzung ist: Eine Gesellschaft, in der Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen willkommen sind und nicht nur ein formales Gesetz, das z.B. Angehörige weiterhin zu Bittstellern macht. Es soll eben normal sein, verschieden zu sein.
Manfred Thiele, Vorsitzender Lebenshilfe Eichsfeld

... ein gesamtgesellschaftliches Vorhaben, in dem jeder Mensch akzeptiert und gleichberechtigt ist - und selbstbestimmt an allem teilhaben kann, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von individuellen Merkmalen oder (Be)Hinderungen. Damit umfasst Inklusion viel mehr als eine allein bildungspolitische Aufgabe, auf die sie oft fälschlich reduziert wird.
Martin Struck, Schulleiter der Pestalozzischule

... der Weg von einer Ghettoisierung einzelner Gruppen in Nischen hin zu einer Normalität des Miteinanders von Geschöpfen Gottes,
die alle dieselbe Würde haben und der Wertschätzung aller bedürfen.
Bernd Galluschke, Propst im Dekanat Untereichsfeld

... dass alle Menschen mit ihren individuellen Besonderheiten (also auch Menschen mit Behinderungen mit sogenannten Nichtbehinderten) gut miteinander lernen, arbeiten und leben können.
Volkmar Keil, Superintendent Kirchenkreis Harzer Land

Inklusion umfasst alle Lebensbereiche und geht uns alle an. Menschen in ihrer Verschiedenheit als gleichwürdig und gleichwertig zu behandeln, bedeutet für mich Inklusion.
Sigrid Jacobi, Vorstand Evangelische Erwachsenenbildung Südniedersachsen

.... ein System zu schaffen, das das Recht aller Beteiligten verwirklicht, mit den jeweiligen Unterschiedlichkeiten akzeptiert zu werden und sich mit diesen im Sinne der Gemeinschaft einzubringen.
Daniela Breckerbohm, Katholisches Bildungswerk Untereichsfeld

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