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Fütterung im Wildgehege des Heinz-Sielmann Erlebniszentrums

Damwild hautnah Fütterung im Wildgehege des Heinz-Sielmann Erlebniszentrums

Zunächst war die Aufregung groß. „Bevor wir ins Gehege gehen, könnt ihr ja nochmal die Straße runterlaufen“, sagt Romulo Aramayo Schenk, Mitarbeiter der Umweltbildung im Heinz-Sielmann Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen.

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Keine Berührungsängste: Bei der Fütterung kommen sich Wild und Besucher näher.

Quelle: Schauenberg

Gut Herbigshagen. Einige der jungen Besucher waren so energiegeladen, dass sie prompt den Weg herunterliefen. Als sie zurückkehrten, waren sie spürbar entspannter. Dies ist laut Schenk genau die richtige Stimmung, um dem Damwild zu begegnen.
Etwa 20 Besucher im Alter zwischen drei und 75 Jahren standen voller Vorfreude am Eingang des Gatters. Nach einer kleinen Einführung mit Verhaltenstipps von Schenk, schlich die Gruppe, beladen mit Weidengeäst und Kastanien als Lockmittel, ins Gehege.

Eine weitläufige Wiese, in strahlenden Sonnenschein getränkt, lag vor ihnen. Am Waldrand, in der Nähe des Wildunterstands, tummelte sich bereits die Damwild-Herde, die besonders von den Kleinen aufmerksam beobachtet wurde. Dann hieß es, Ruhe zu bewahren.

Mit gebotener Vorsicht nahmen die Gäste auf kleinen Sitzkissen platz, die in einem kleinen Kreis aus Holzschnitzeln ausgelegt worden waren. „Wir legen jetzt die Weiden vor uns hin und warten was passiert“, sagte Schenk verheißungsvoll. Nach anfänglicher Scheu der Herde, traute sich der erste Hirsch. Nach wenigen Minuten stand er unmittelbar vor der Gruppe und knabberte an einem Ast.

„Ganz toll, wie still ihr alle seid“, lobte der Biologe. Deshalb dauerte es auch nur wenige Augenblicke, bis die gesamte Herde bis auf wenige Meter an den Kreis herangekommen war. Als dann auch noch Kastanien verfüttert wurden, war die Scheu der Tiere vollkommen verschwunden. Ein hautnahes Erlebnis.

Neben Schenk halfen auch Miriam Knospe und Kai Burhenne mit, die ein freiwilliges ökologisches Jahr beim Heinz-Sielmann Erlebniszentrum absolvieren.

Von Kay Weseloh

Die nächste Fütterung ist für Freitag, 27. Februar, geplant. Anmeldungen unter Telefon 0 55 27 / 91 42 15.
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