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Fuhrbacher Familie kümmert sich um Einheits-Gedenkstein

Ehrenamtliche Pflege Fuhrbacher Familie kümmert sich um Einheits-Gedenkstein

Seit 25 Jahren erinnert der Gedenkstein zwischen  Fuhrbach und Jützenbach an die Deutsche Einheit. Mitte des Jahres haben sich Gertrud und Rudolf Wagner aus Fuhrbach bereit erklärt, die Pflege der Gedenkstätte im Soolbachtal zu übernehmen.

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Pflegen die Gedenkstätte: Gertrud und Rudolf Wagner.

Quelle: EF

Fuhrbach/Jützenbach. „Das Areal sah nicht gepflegt aus, da haben wir angeboten, die Pflege zu übernehmen”, sagt Gertrud Wagner. Vor allem störten sie die Brennesseln, welche die Sicht auf den Stein verdeckten und den Ort unansehnlich aussehen ließen. Damit ist jetzt Schluss. Die beiden Rentner engagieren sich ehrenamtlich dafür, dass der Platz stets einladend wirkt. „Alle 14 Tage Rasen mähen, Unkraut jäten und Blumen pflanzen”, beschreibt Gertrud Wagner einige ihrer Aufgaben. Wie lange beide die Pflege übernehmen, steht noch nicht genau fest. Sie hätten aber ein Ziel – „solange wir können”, sagt Rudolf Wagner.

 
Derweil freut sich Fuhrbachs Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld (parteilos) über das Engagement der Wagners: „Einwohner, die sich ehrenamtlich und uneigennützig engagieren, sind für uns Fuhrbacher von unschätzbarem Wert.” Sie danke allen Bürgern, die die Pflege und Erhaltung von Einrichtungen und Denkmälern im Dorfgebiet ehrenamtlich unterstützten.

 
Die hübsche Szenerie am Gedenkstein kann bei der Feier zur Öffnung der innerdeutschen Grenze am Sonnabend, 3. Oktober, ab 14 Uhr genossen werden. Das Fest beginnt mit einer Andacht von Pfarrer Georg Hülfenhaus und Pfarrer Markus Grabowski. Für die musikalische Begleitung der Feier sorgen der Kirchenchor Jützenbach, der Frauenchor Sankt Pankratius Fuhrbach und der MGV Eintracht Fuhrbach.

 

Von Kay Weseloh

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