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Fuhrbacher eröffnen Strauchgarten „Fuchsloch“

Natur-Oase als Klassenzimmer Fuhrbacher eröffnen Strauchgarten „Fuchsloch“

„Ich hätte viel lieber einen Kinderspielplatz eröffnet“, hat Reinhardt Karlen vom Naturschutzbund (Nabu) Untereichsfeld gestern bei der Eröffnung des neuen Strauchgartens mit der Bezeichnung „Fuchsloch“ betont. 32 einheimische Bäume und Sträucher sind hier in einem parkähnlichen Umfeld und auf dem Gelände eines ehemaligen Spielplatzes angepflanzt worden.

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Erster Entwurf: Pfarrer Werner Holst (li.) und Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld präsentieren das Schild für den Strauchgarten.

Quelle: IS

Fuhrbach. In seiner Rede blickt der gebürtige Fuhrbacher, von dem die Idee zum Strauchpark stammt und der die Verantwortung für die Umsetzung des Projekts getragen hat, vor allem auf die demografische Entwicklung der Dörfer in der Region.

„Es ist ein Skandal, dass auf die Belange der Dörfer nicht eingegangen wird, das ist ein utopisches Versagen der Politik“, sagte Karlen vor den rund 20 Gästen. Der ursprüngliche  Kinderspielplatz habe aus unterhaltungstechnischen Gründen weichen müssen, der Strauchgarten solle nun als Lehrgarten für Kinder zur Verfügung stehen. Doch nicht nur die kleinen Mitbürger sollen ihre Freude am neuen Biotop haben.

„Jeder ist eingeladen, diese Natur-Oase zu genießen und dem Alltag zu entfliehen“, sagte Fuhrbachs Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld (CDU), die das entworfene Holzschild für den Strauchgarten entgegen nahm.

„Ökologisch interessant und biologisch wertvoll“

Neben Bäumen wie Feldulme, Bruchweide und Stieleiche sind unter anderem auch Sträucher wie Eisbeere und Pfaffenhütchen zu begutachten. Die benachbarte Feuchtwiese, die in einen Tümpel mit angrenzender Hecke übergeht, ist laut Karlen „ökologisch interessant und biologisch wertvoll“. Fünf Schautafeln versorgen die Besucher mit ausreichend Informationen.

Pfarrer Markus Grabowski segnete den neuen Strauchgarten und betonte, dass die Natur als Schöpfung bewahrt werden müsse. Und Pfarrer Werner Holst hat bereits Besucher zum Strauchgarten geführt. „Das Eichsfeld ist eine Kulturlandschaft, die sich sehen lassen kann“, sagt der Geistliche.

Von Helena Gries

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