Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Fuhrbacher vertreten das Bistum Hildesheim im Kanzleramt

Sternsinger erwärmen Kanzlerinnen-Herz Fuhrbacher vertreten das Bistum Hildesheim im Kanzleramt

Einigermaßen erledigt, aber überglücklich sind vier Kinder aus Fuhrbach am Mittwochabend von einem Kurztrip nach Berlin zurückgekehrt: Cora Diederich (12), Pauline Böning (11),  Lucas Kellner (13) und Lisa-Marie Ohse (14) gehörten zu den 108 Sternsingern aus allen 27 bundesdeutschen Diözesen, die den Segen ins Kanzleramt bringen durften.

Voriger Artikel
Seit 110 Jahren besteht Stahlross Obernfeld
Nächster Artikel
Wendebach-Stausee wird für fünf Millionen Euro umgebaut

Fuhrbacher Sternsinger im Kanzleramt: Pauline Böning, Cora Diederich, Lucas Kellner und Lisa-Marie Ohse mit Begleiterin Karola Kellner (v.l.) treffen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Quelle: Ralf Adloff / Kindermissionswerk

Berlin / Fuhrbach. Bereits am Tag zuvor waren die Eichsfelder Sternsinger angereist, um ausgeschlafen und fit am morgendlichen Gottesdienst in Berlin teilnehmen zu können, der um 9 Uhr in der Kirche St. Ansgar stattfand. „Die Kinder waren ganz aufgeregt, bevor es losging“, berichtet Karola Kellner, die zum Organisationsteam der Sternsingeraktion in St. Pankratius gehört. „Es ist schließlich schon etwas ganz Besonderes, die Kanzlerin treffen zu dürfen.“

Zwei Stunden nach dem Gottesdienst standen die Fuhrbacher zwischen elf und 14 Jahren dann in eigens für den Anlass von einer Fuhrbacher Schneiderin genähten neuen Umhängen im Kanzleramt, um das Bistum Hildesheim zu vertreten. „Die Samtumhänge in Rot und Grün werden natürlich nicht nur einmal getragen. Aber wir haben die Gelegenheit genutzt, neue schneidern zu lassen“, erklärt Kellner.

Dann näherte sich die Kanzlerin: „Sie hat jedem von uns die Hand geschüttelt“, berichtet Kellner. Außerdem habe man sich gute Wünsche für das neue Jahr mitgegeben. „Es war schon eine persönliche Begrüßung“, bemerkt Kellner, die eine Beobachtung machte, die auch die Kinder bestätigten:

„Die Kanzlerin sieht in Wirklichkeit viel besser aus als im Fernsehen“, sagt sie schmunzelnd. Vielleicht lag es an den Sternsingern: „Wer Sternsinger sieht, den lässt das nicht kalt, dem wird ein bisschen warm ums Herz“, sagte Merkel.

Anlass des Besuches in Berlin war natürlich nicht, Merkel zu treffen. Die Sternsinger brachten den Segen ins Kanzleramt. Außerdem setzten sie sich dem Leitwort der diesjährigen Sternsingeraktion entsprechend für ausreichendes und gesundes Essen überall in der Welt ein. Die Aktion steht unter dem Titel  „Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“.

Für diesen Einsatz lobte Merkel die Sternsinger ausdrücklich, die dem Thema Ernährung auch eine Bedeutung hierzulande beimaß: „Wir haben zwar viel zu essen. Aber dass wir immer das Richtige essen, kann man auch nicht sagen“, sagte sie. Außerdem wies sie darauf hin, Lebensmittel zu achten – und nicht etwa Pausenbrote wegzuwerfen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter