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Fuhrbacher wählen neuen Ortsrat

Höhere Wahlbeteiligung als bei Kommunalwahl Fuhrbacher wählen neuen Ortsrat

Die Einwohner des Duderstädter Bergdorfes Fuhrbach haben am Sonntag einen neuen Ortsrat gewählt. Angetreten waren 13 Kandidaten der neu gegründeten Fuhrbacher Wählergemeinschaft, Wahlvorschläge anderer Parteien gab es nicht.

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Urnensturz im Fuhrbacher Bürgerhaus: Jürgen Vollmer leert die Wahlurne für die Auszählung der Stimmen.

Quelle: Pintschak

Fuhrbach. 411 und damit die meisten Stimmen entfielen auf die bisherige Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld, 286 auf ihren Stellvertreter Matthias Degenhardt. Mit zweistelliger Stimmenzahl ziehen außerdem Reinhard Karlen, Joachim Schäfer, Daniel Kohlrautz, Harald Menge, Alexandra Seebode, Frank Degenhardt, Torsten Böning, Bianka Ohse und Andrea Hoppmann in das elfköpfige Gremium ein und decken eine Altersspanne von 18 bis 65 Jahren ab. Das offizielle Endergebnis wird am Dienstag vom Gemeindewahlausschuss festgestellt. Wer bis zur Kommunalwahl im Herbst 2016 Bürgermeister wird, entscheidet sich in der konstituierenden Sitzung des neuen Ortsrates. Sommerfeld ist bereit, das Amt weiter wahrzunehmen.

Das Gremium musste außer der Reihe neu gewählt werden, weil es nach Rücktritten und Umzügen nicht mehr beschlussfähig war. Die Beteiligung an der punktuellen Wahl war mit 55,2 Prozent rund vier Prozent höher als bei der Kommunalwahl, nach der der Ortsrat nur mit neun Mitgliedern durchstarten konnte. 752 Wahlberechtigte waren am Sonntag dazu aufgerufen, jeweils drei Stimmen auf die Bewerber und die Liste zu verteilen.

Sommerfeld und Degenhardt werten die Wahl auch als Symptom für die Abkehr von traditionellen Parteien auf sublokaler Ebene. „Die Menschen sind ohne Parteipolitik motivierter, sich einzubringen und zu engagieren“, sagt Degenhardt: „Das haben wir auch bei der Kandidatensuche gemerkt.“ Einige Fuhrbacher, die bislang noch nicht politisch aktiv waren, hätten hinzugewonnen werden können.

„Wir wollen unabhängig bleiben“, betont Sommerfeld, die bis 2016 eine Förderinitiative für den Ort auf die Beine stellen will, um auf kurzem Wege Akzente im Dorf setzen zu können. Die Stärkung der Dorfgemeinschaft und den Erhalt der Infrastruktur nennt sie als Themen, die der Wählergemeinschaft besonders wichtig seien.

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