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Fußgängerzone als Gemischtwarenladen

40 fliegende Händler kommen mit vielerlei Angeboten zum Fastnachtsmarkt nach Duderstadt Fußgängerzone als Gemischtwarenladen

Die Fußgängerzone hat sich am Mittwoch in einen überdimensionalen Gemischtwarenladen verwandelt. Knapp 40 fliegende Händler aus dem gesamten Bundesgebiet sind zum zweitägigen Fastnachtsmarkt gekommen.

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Vielfältiges Angebot beim Fastnachtsmarkt am Mittwoch und Donnerstag in Duderstadt.

Quelle: Richter

Duderstadt. Zwischen Unterkirche und dem Bereich kurz vor der Oberkirche bieten sie Haushaltsartikel und Gebrauchsgegenstände, jede Menge Bekleidung und Essbares, Dekoratives, Bücher und noch einiges mehr an. „Im Gegensatz zum Internet kann ich hier die Artikel auch anfassen“, benennt Claudia Edelmann aus Gieboldehausen einen Grund, warum sie „bewusst“ zu dem Traditionsmarkt gekommen ist. Die Auswahl sei groß, die Atmosphäre „besonders“, außerdem möchte sie mit ihren Käufen die fliegenden Händler unterstützen.

„Interesse ist da“, registriert Beschicker Dieter Boy aus dem westfälischen Ahlen. „Viele gucken erst mal und wollen später noch mal wiederkommen“, sagt der Spezialist für Keramikbeschichtungen. „Es kaufen überwiegend ältere Menschen, in der Mehrzahl sind es Frauen“, so die Beobachtung seines Standnachbarn Thomas Teufel aus Eisenach. „Der Markt ist zu lang gezogen, es müsste ein bisschen enger sein“, meint Helmut Göttlich aus Dassel, der sich über die „freundlichen Menschen“ in Duderstadt freut.

Der Fachmann für Lederpflege regt an, mit mehr Rahmenprogramm und Aktionen, in die örtliche Institutionen eingebunden werden könnten, den Markt noch attraktiver zu machen. „Ich wünsche mir eine bessere Öffentlichkeitsarbeit der Stadt, schließlich ist das hier ein Traditionsmarkt“, betont Gewürzhändler Andreas Büchel aus Ahlerstedt und verweist auf die bis ins Mittelalter zurückreichende Geschichte des Ereignisses.

Zwischen Rathaus und Oberkirche können Kinder auf Shetlandponys reiten. „Wir nehmen damit eine alte Tradition wieder auf“, betont Elke Redemann von der „Thüringer Kutschenromantik. Beim Nachwuchs kommt die Aktion gut an. „Das macht viel Spaß“, so die achtjährige Alina aus Obernfeld.

Der Markt öffnet am Donnerstag, 18. Februar, von 9 bis 18 Uhr, Reiten ist von 14 bis 18 Uhr möglich.

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