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Gäste aus St. Petersburg und plattdeutsches Liedgut in Mingerode

Abendglocken zum Pannkaukentreff Gäste aus St. Petersburg und plattdeutsches Liedgut in Mingerode

Seit rund fünf Jahren bereichert der Pannkaukentreff das Dorfleben in Mingerode. Pflege von Brauchtum, Tradition und das Erhalten der plattdeutschen Sprache haben sich die Organisatoren auf die Fahnen geschrieben – und setzen diese Ziele mit viel Humor um.

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Als „bunter“ Gast kündigt Werner Grobecker bei den Pannkauken zwei russische Chorsänger an.

Quelle: Thiele

Mingerode. „Wir passen unsere Veranstaltungen den Jahreszeiten und den Kirchenfesten an“, beschreibt Dorothea Röhse. Leiterin der Gruppe, die groben Richtlinien. Keine Frage, dass im Herbst St. Martin gefeiert wird. Als Gertrud Schwedhelm mit Pudelmütze und Stoffbeutel das traditionelle Martinslied auf Platt vortrug, stimmten rund 50 Senioren lachend mit ein. Zu Belohnung wanderten Äpfel und Birnen in den Beutel.

Röhse und Mitorganisatorin Renate Schopferer begrüßten auch einige „bunte Gesichter“ in der Runde. Von den „Bunten“, wie die Gieboldehäuser traditionell genannt werden, waren unter anderem Werner Grobecker, Vorsitzender der Plattdütschen Frünne, und der Musikant Hermann Friederici zum Pannkaukentreff gekommen.

Und sie hatten noch zwei Überraschungsgäste im Schlepptau: Wjatcheslaw Ignatovich und Petr Samoilin, Sänger aus dem Vokalensemble Harmonie aus St. Petersburg, haben ihre Tournee mit ihrem Chor für ein paar Stunden unterbrochen, um die Pannkauken zu besuchen und ihnen eine Kostprobe ihrer Musik mitzubringen: die weltberühmten „Abendglocken“.

Im Gegenzug bedankte sich Friederici für diesen Beitrag mit dem russischen Volkslied „Zwölf Räuber“. Aber auch plattdeutsches Liedgut zum Mitsingen trug er auswendig vor, und die Pannkauken stimmten mit ein.

„Wir haben ein offenes Konzept, und unsere Angebote werden immer gut angenommen“, freute sich Röhse über die positive Resonanz der Veranstaltung.

Von Claudia Nachtwey

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