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Ganztagsschule für Rhumspringe

Antrag für weiteren Grundschulstandort nach Bilshausen Ganztagsschule für Rhumspringe

Die Rhumspringer Grundschule soll nach Bilshausen als zweite Grundschule in der Samtgemeinde Gieboldehausen zum Schuljahresbeginn 2015/2016 Ganztagsschule werden. Im Schulausschuss war man sich einig, dass die Samtgemeinde als Schulträger einen entsprechenden Antrag bei der niedersächsischen Landesschulbehörde stellt.

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1959 als Haupt- und Grundschule errichtet, 50 Jahre später energetisch saniert: das Schulgebäude in Rhumspringe.

Quelle: Richter

Rhumspringe. Dem umfangreichen pädagogischen Konzept hat der Fachausschuss ebenfalls zugestimmt. Mit dem Landkreis Göttingen als Träger der Schülerbeförderung soll Einvernehmen zur künftigen Regelung des Schulbusverkehrs hergestellt werden, über die Bereitstellung von Etatmitteln im Rahmen der Beratungen für das Haushaltsjahr 2015 entschieden werden.

Wie auch an den Grundschulen in Obernfeld und Gieboldehausen wird in Rhumspringe bereits eine ergänzende Ganztagsbetreuung über den Schulförderverein angeboten. Im Schnitt haben sich rund 26 Kinder für das kostenpflichtige Betreuungsangebot in Rhumspringe angemeldet.

Einen Zuschuss des Landkreises unabhängig vom Elterneinkommen soll es künftig nicht mehr geben. Der Schulvorstand hat den Antrag auf Einrichtung einer offenen Ganztagsschule auch vor dem Hintergrund eines neuen Erlasses des Kulturministeriums gestellt.

Der unterstützt im Rahmen der „Zukunftsoffensive Bildung“ Ganztagsschulen stärker als bisher bei der Ressourcenzuweisung und beim Angebot und ermöglicht einen deutlich erweiterten pädagogisch-organisatorischen Gestaltungsspielraum. Nach dem Erlass sind für Ganztagsschulen 60 Prozent Lehrerstunden und 40 Prozent Budgetstunden vorgesehen. Zurzeit würden Vereine und andere angedachte Kooperationspartner angesprochen, sagt Schulleiterin Katharina Woitschewski.

Durchdachtes Konzept

Norbert Leineweber (CDU) lobt das „durchdachte Konzept“ und hofft, dass viele Eltern das Angebot annehmen. Kritisch merkt er an, dass die Stundenzahl noch zu gering und steigerungsfähig sei.

Räumlich bietet die 1959 als Grund- und Hauptschule errichtete Rhumspringer Schule ideale Voraussetzungen. Das Schulgebäude wurde 2009 im Rahmen des Konjunkturpaketes energetisch saniert, der Schulhof im Jahr darauf neu gestaltet.  Darüber hinaus gibt es einen überdachten Innenhof. Für das Mittagessen kann die Schulküche genutzt werden.

Zurzeit wird die Schule von 95 Kindern aus Rhumspringe, Lütgenahusen, Wollershausen und Rüdershausen in sechs Klassen besucht. Die prognostizierten Einschulungszahlen liegen mit Ausnahme des Schuljahres 2016/2017 bis 2020/2021 stabil bei mindestens 20 Erstklässlern.

In dem Antrag wird darauf verwiesen, dass es in einigen Klassen Alleinerziehende gibt und die Zahl der Kinder, deren Familien von Hartz IV leben, steigt. Die berufstätigen Eltern würden überwiegend in Göttingen und Duderstdt arbeiten. In der offenen Ganztagsschule bleibe mehr Zeit und Raum für Gemeinschaft und soziales Lernen.

Das Ganztagsangebot soll montags bis donnerstags in der Zeit von 13 bis 15.30 Uhr für alle Jahrgangsstufen gelten, die Teilnahme ist freiwillig und – bis auf das Mittagessen – kostenfrei. Die Eltern können ihre Kinder tageweise anmelden. Das ist dann jeweils für ein Schulhalbjahr verbindlich.  

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