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Gaststätte mit Kultstatus feiert 25. Geburtstag

Wirtshaus Zum Halben Mond Gaststätte mit Kultstatus feiert 25. Geburtstag

Morgen vor genau 25 Jahren wurde das Wirtshaus Zum Halben Mond in Duderstadt eröffnet. Im Laufe der Jahre hat die Gaststätte des Betreiber-Ehepaares Eva und Karl-Heinz Marschall Kultstatus erreicht und ist Treffpunkt für zahlreiche Stammgäste, Vereine und Parteien geworden.

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25 Jahre hinter der Theke: Seit dem 7. Februar 1985 betreiben Eva und Karl-Heinz Marschall die Gaststätte Zum Halben Mond.

Quelle: Blank

„Die kleine Kneipe in Duderstadts Straßen, ein halber Mond über sie wacht. Die kleine Kneipe in Duderstadts Straßen, bringt uns Freude bei Tag und Nacht.“ Ein Gedicht von Stammgästen ziert den Eingang der Gaststätte Zum Halben Mond, die im Jahr 1985 nicht zum ersten Mal ihre Türen öffnete. „Den Halben Mond gab es vorher schon einmal“, erläutert Karl-Heinz Marschall, dessen Eltern Emma und Karl die stadtbekannte Gaststätte Zum Anker und später dann den Halben Mond betrieben.

Ihr Sohn, der mit der Gastronomie aufwuchs, übernahm zunächst allerdings nicht die Geschicke seiner Eltern, sondern richtete eine Fahrschule in den Räumen an der Ecke Haberstraße/Schuhmarktstraße ein. „Die Idee, den Halben Mond wieder zu eröffnen, hatten wir, als unser Sohn zur Welt kam, und wir aufgrund seiner Behinderung zuhause sein mussten“, erzählen die Marschalls. Eine Entscheidung, die der 62-Jährige Duderstädter und seine 52-jährige Frau, gelernte Gastronomin, nie bereut haben: „Wir hatten von Anfang an großen Spaß.“

Seinen Namen hat die Gaststätte der Marschalls aus dem Volksmund, der die Schuhmarktstraße als Halben Mond bezeichnet. „Das hängt damit zusammen, dass es hier früher einmal einen Bauernhof gab, der in der Form eines Halben Mondes gebaut war“, erklärt das Betreiber-Ehepaar. Die Einrichtung des Halben Mondes ließ es vor 25 Jahren aus dem Innenleben einer englischen Kirche herstellen. So bekommen die Gäste ihr Bier beispielsweise an einer Theke, die aus Kirchenbänken gebaut ist. Die Einrichtung habe sich seit dem Jahr 1985 kaum verändert. Tische, Stühle, Wanddekoration und Lampen, alles sei so, wie es am 7. Februar vor 25 Jahren war.

Eva und Karl-Heinz Marschall freut es besonders, dass ihre Gaststätte heute gleichermaßen die jüngeren und älteren Eichsfelder anspricht. „Wir haben ein sehr gemischtes Publikum“, berichten sie. Neben dem täglichen Betrieb wird die Gaststätte immer wieder auch für private Feiern gebucht, zudem bieten die Marschalls mehrere Hotelzimmer und eine Ferienwohnung an. „Wir haben eine Fußballtruppe aus Essen, die seit 25 Jahren zu uns kommt“, so Marschall.

Der 25. Geburtstag des Halben Mondes wird am morgigen Sonntag ab 17 Uhr mit einem kleinen Umtrunk begangen – in gewohnt familiärer Atmosphäre.

Von Kristin Kunze

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