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Das müssen werdende Mütter wissen

Geburtshilfe im Duderstädter Krankenhaus Das müssen werdende Mütter wissen

Am Freitagabend, 16. Juni, schließt die Geburtshilfe im Duderstädter Krankenhaus St. Martini. Wie geht es nun für werdende Eltern weiter? Welche Geburtshilfen gibt es im Umkreis?

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Quelle: Franke/Archiv

Duderstadt. Schwangere Frauen können sich zwischen sechs Krankenhäusern in der Region entscheiden. Zur Wahl stehen das Eichsfeld Klinikum Haus St. Vinzenz in Heiligenstadt (23,3 Kilometer entfernt von St. Martini), die Helioskliniken in Herzberg (25,8) und Northeim (36,2) sowie Neu Mariahilf (28,7) und das Uniklinikum (29,4) in Göttingen.

 

Wie sind die Geburtshilfen zu erreichen und wann gibt es Informationsabende?

  • Eichsfeld Klinikum Heiligenstadt: Telefon 03606/762260, jeden zweiten Donnerstag im Monat, 18 Uhr, Treffpunkt Haupteingang / Information
  • Heliosklinik Herzberg: Telefon 05521/866441, jeden ersten Dienstag im Monat, 18.30 Uhr, Treffpunkt an der Rezeption
  • Neu Mariahilf Göttingen: Telefon 0551/50343160, jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat, Treffpunkt auf Station 6
  • Uniklinikum Göttingen: Telefon Telefon 0551/3966565, jeden ersten und dritten Dienstag im Monat, 18 Uhr, Treffpunkt Ostpforte
  • Heliosklinik Northeim: Telefon: 05551/971383, jeden ersten Donnerstag und Sonnabend im Monat um 18 Uhr
  • Neu Bethlehem Göttingen: Telefon 0551/494200, mittwochs um 18 Uhr, Kreißsaalbesichtigung dienstags, freitags und sonntags um 17 Uhr

Was geschieht mit der Duderstädter Gynäkologie?

Das gynäkologische Leistungsspektrum bei Erkrankungen an Gebärmutter, Eierstöcken und Eileitern sowie der Brust bleibt unverändert, erklärt Florian Grewe, Leiter Unternehmenskommunikation im Vinzenz-Verbund Hildesheim. Das gelte auch für die ambulante Sprechstunde von Chefarzt Dr. Gregor Sycz, die dienstags und donnerstags zwischen 8 und 14 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 0 55 27 / 84 23 70 genutzt werden können.

Werden Schwangere weiterhin in St. Martini betreut?

Werdende Mütter können in Zukunft nur noch bis zur 16. Schwangerschaftswoche stationär in der gynäkologischen Abteilung St. Martini betreut werden. Während einer stationären Behandlung erfolge nach der 16. Woche die Verlegung in eine Geburtsklinik mit Neonatologie, wo sich Mediziner um die Schwangere und das ungeborene Kind kümmern, die sich auf Erkrankungen bei Neu- und Frühgeborenen spezialisiert haben. Diagnostische Untersuchungen in der Schwangerschaft werden weiterhin in der gynäkologischen Ambulanz erfolgen.

Wie finden werdende Eltern eine Hebamme?

Zunächst einmal sollten sich werdende Eltern frühzeitig um eine Hebamme bemühen, am besten gleich zu Beginn einer Schwangerschaft. Diese hinterlegen ihre Kontaktdaten unter anderem in Arztpraxen. Auch lassen sie sich im Internet finden. Und nicht zuletzt sind ihre Kontaktdaten beim Gesundheitsamt zu erfragen.

Wie werden die Räume in Zukunft genutzt?

Die Räume im Bereich der Geburtshilfe werden ab Anfang Juli von der Allgemein- und Visceralchirurgie sowie der Sektion Gefäßchirurgie bezogen, erklärt Grewe. Damit werde eine örtliche Nähe dieser Abteilungen hergestellt. „In den Räumen, die durch diesen Umzug freiwerden, können die geriartritschen Räumlichkeiten zusammengelegt werden“, so Grewe weiter. Diese seien momentan noch über das Krankenhaus verteilt.

In der vergangenen Woche wurden in St. Martini noch einmal vier Kinder geboren: Am 7. Juni kam Len Dornieden als Kind von Dominik Dornieden und Dorina Schwedhelm zur Welt. Theres Klara Baumgartl aus Bischofferode erblickte am 9. Juni das Licht der Welt. Am gleichen Tag durften sich Katharina und Mirko Faßhauer aus Duderstadt über die Geburt ihrer Tochter Larina freuen. Und Christopher und Doreen Panse begrüßten am 12. Juni ihren Sohn Marlon Hugo.

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©Richter