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Gedenken an Enno Haase

Konzert Gedenken an Enno Haase

Zum Gedenken an den vor einem Jahr gestorbenen Duderstädter Pastor Enno Haase haben Freunde und Angehörige ein Konzert im Duderstädter Rathaussaal organisiert. Rund 170 Gäste hörten ein hochkarätiges Trio, dessen Mittelpunkt die Mezzosopranistin und Pastorentochter Anna Haase von Brincken war.

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Anna Haase von Brincken

Quelle: Jan Helge Schneemann

Duderstadt. „Ich wusste gar nicht, dass mein Vater in Duderstadt so viele Freunde hatte“, sagte die Tochter beim Anblick des vollbesetzten Rathaussaals. Unter den Gästen waren neben Lisbeth Haase als Witwe, Kindern und Enkeln auch viele Wegbegleiter Enno Haases, der 1953 in Duderstadt als jüngster Pastor der Landeskirche ordiniert wurde und bis zu seinem Lebensende 2015 im Eichsfeld blieb. „Er war ein Mann der Ökumene“, erinnerte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) an den Verstorbenen und gab Einblicke in dessen Vita.

Das Konzert eröffneten der dänische Pianist Ulrich Staerk, der im vergangenen Jahr an der Carnegie Hall New York debütierte, und die Mozarteum-Absolventin Rosemarie Seitz an der Harfe mit „The Evening Bell“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Anna Haase von Brincken komplettierte das Trio zunächst mit den Rückert-Liedern von Gustav Mahler. Mit ihrem eindrucksvollen Alt beseelte sie die lyrischen Texte Friedrich Rückerts mit Tiefe und Dramatik, ihre zuvor entschuldigte starke Erkältung war nur in wenigen Passagen wahrzunehmen. Von Leiden und Tod, von Liebe, Leben und Hoffnung waren auch die weiteren Inhalte des Konzertes mit Liedgut von Max Reger, Carl Rütti, Johannes Brahms und Erich Korngold geprägt. Mit „Stärker als der Tod“ und „Unvergänglichkeit“ schloss sich der Kreis. Das Publikum dankte mit anhaltendem Applaus.ny

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Von Redakteur Claudia Nachtwey

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