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Gedenkfeier zwischen Fuhrbach und Jützenbach am Tag der Einheit

„Stein gewordene Einheit“ Gedenkfeier zwischen Fuhrbach und Jützenbach am Tag der Einheit

Eine Dankandacht gefeiert haben Fuhrbacher und Jützenbacher am 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. Bei goldenem Oktoberwetter wurde am Sonnabend am Gedenkstein zwischen den beiden Dörfern an die Geschehnisse vor 25 Jahren erinnert.

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Neue Sitzgruppe, Altar und Bierbänke: Dankandacht im Soolbachtal.

Quelle: Mahnkopf

Fuhrbach. Erst vor wenigen Tagen ist der Platz zwischen Gedenkstein und Friedenseiche neu gestaltet, um eine Sitzgruppe und eine Schautafel ergänzt worden.

Den hat Fuhrbachs stellvertretender Ortsbürgermeister Matthias Degenhardt (Fuhrbacher Wählergemeinschaft) mit Tageblatt-Artikeln und Fotos der ehemaligen Sperranlagen bestückt. Der einstige Todesstreifen ist inzwischen zugewachsen, das Terrain nicht wiederzuerkennen.

Als „Stein gewordene Einheit“ bezeichnete Jützenbachs Pfarrer Georg Hülfenhaus die Dresdener Frauenkirche. Das gilt auch für den von Fuhrbachs Ehren-Ortsbürgermeister Heinz Vollmer am nach ihm benannten Verbindungsweg zwischen Niedersachsen und Thüringen gestifteten Gedenkstein.

„Auch nach 25 Jahren haben wir nicht vergessen, dass es für uns viele Jahre keine Möglichkeit gab, einander zu besuchen oder mal schnell über den Berg in den anderen Ort zu fahren“, sagte Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld (Fuhrbacher Wählergemeinschaft). Ihr Jützenbacher Amtskollege Benno Bause (CDU) erinnerte an die Opfer, die die innerdeutsche Grenze gefordert hat, und freute sich über das „praktizierte Mit-einander“ nach dem Fall der Grenze:

„Der Verbindungsweg ist sicher kein Checkpoint Charlie, für unsere Orte aber sehr wichtig.“ Von ihren Erlebnissen vor 25 Jahren berichteten Hülfenhaus und Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). „Wir waren so glücklich, dass wir keinen Schlaf brauchten“, sagte Nolte. Die Erinnerungsorte im Eichsfeld seien auch Lernorte für unsere Kinder.

Umrahmt wurde die Gedenkfeier im Soolbachtal vom Kirchenchor Jützenbach, dem Männergesangverein Eintracht und dem Frauenchor St. Pankratius aus Fuhrbach. Gemeinsam mit rund 150 Gästen wurden nach Gebeten und Fürbitten das Eichsfeldlied und die Nationalhymne angestimmt, geselligen Nachschlag gab es im Fuhrbacher Bürgerhaus.

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