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Gedenkstunde auf dem Jüdischen Friedhof

Opfer des Nazi-Regimes gedenken Gedenkstunde auf dem Jüdischen Friedhof

Vor 140 Jahren erhielten die jüdischen Mitbürger der Stadt Duderstadt einen eigenen Friedhof, damals noch auf einer wilden Viehweide.

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Geschichtsträchtiges Areal: Der Jüdische Friedhof am Gänseweg ist neu gestaltet worden.

Quelle: Blank

Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes vom Landesverband der jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB) in Duderstadt sowie der Stadt Duderstadt selbst ist der Jüdische Friedhof am Gänseweg im vergangenen Jahr neu gestaltet worden (Tageblatt berichtete). Das Areal soll im Rahmen einer Gedenkveranstaltung am kommenden Mittwoch, 26. Januar, symbolisch wieder an die Bürger der Stadt übergeben werden.

Seit 1996 wird am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. An diesem Tag wurde 1945 das Konzentrationslager Auschwitz – Symbol für den durch das Nazi-Regime verübten Völkermord – von der Roten Armee befreit. Deutschlandweit stehen die Flaggen auf halbmast, und es finden Gedenkstunden statt. Auch in Duderstadt wird an einer jedes Jahr wechselnden Gedenkstätte ein Gesteck niedergelegt, um an die Opfer des Terrorregimes zu erinnern. Die diesjährige Gedenkfeier beginnt am Mittwoch um 17 Uhr in der Kapelle des benachbarten St. Martini-Krankenhauses, im Anschluss daran erfolgt die Kranzniederlegung auf dem Jüdischen Friedhof.

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©Richter