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Geflügelpest im Eichsfeld angekommen

Rüdigershagen Geflügelpest im Eichsfeld angekommen

Die Geflügelpest hat das Eichsfeld erreicht. Wie das Veterinäramt des Landkreises Eichsfeld informierte, sei bei einem in Rüdigershagen verendeten Graureiher das Virus H5N8 festgestellt worden. Die Mitarbeiter des Amtes haben einen Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Eichsfeld. Die Einrichtung des Sperrbezirks diene nach Angaben des Veterinäramtes dem Schutz von Geflügelhaltungen, um eine mögliche Infektion von Hausgeflügel mit dem Erreger zu verhindern. Mit der erlassenen Allgemeinverfügung wird dieser Bezirk auf einen Umkreis von einem Kilometer um den Fundort des Wildvogels festgelegt. Dieser Radius umfasst den Ortsteil Rüdigershagen. In einem weiteren Umkreis on drei Kilometern um die Fundstelle wurde ein Beobachtungsgebiet gebildet, welches die Ortsteile Niederorschel und Deuna beinhaltet. Für den Sperrbezirk hat das Veterinäramt stichprobenweise Untersuchungen angekündigt, um zu überprüfen, ob das gehaltene Geflügel klinische Anzeichen der Geflügelpest aufweist. Mit der frühzeitigen Erkennung soll eine mögliche Verschleppung des Virus in Hausgeflügelbestände in der direkten Umgebung um den Fundort verhindert werden. Unabhängig davon seien aber alle Geflügelhalter in der Pflicht, den Gesundheitsstatus ihrer Tiere regelmäßig zu kontrollieren. Bei erhöhten Verlusten von Tieren sei unverzüglich ein Tierarzt zu informieren, um die Erkrankungsursache abzuklären.

Das Veterinäramt informiert ebenfalls darüber, dass sowohl im Sperr- als auch im Beobachtungsgebiet wie im gesamten Freistaat Thüringen die Stallpflicht gelte. Darüber hinaus dürfen weder Vögel noch Eier oder andere Erzeugnisse aus den Zonen gebracht werden, da dadurch das hochansteckende Influenzavirus verschleppt werden könnte. In den Geflügelhaltungen müssen erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. Auch Hunde und Katzen könnten nach Kontakt mit verendeten Wildvögeln das Virus verbreitend dürfen deshalb keinen unkontrollierten Auslauf ins Freie haben.

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©Richter