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Geld für drei Integrationsprojekte in Duderstadt

Ideenwettbewerb der Bürgerstiftung Geld für drei Integrationsprojekte in Duderstadt

Drei Riesenschecks stellen die Weichen für neue Integrationsprojekte in Duderstadt. Mit jeweils 500 Euro sind am Montagabend im Rathaus die drei Sieger des Ideenwettbewerbs ausgezeichnet worden, den die Bürgerstiftung Duderstadt im April diesen Jahres bei der Feier zu ihrem zehnjährigen Bestehen initiiert hatte.

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Schecks für gute Projekt-Ideen: Initiatoren, Vertreter der Bürgerstiftung sowie junge Künstler und Gäste bei der Preisverleihung.

Quelle: Richter

Duderstadt. Vorgabe für die eingereichten Projekte war, dass sie insbesondere die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Einwanderungsgeschichte fördern sollen.

„300 000 Euro hat die Bürgerstiftung mittlerweile im Stammkapital. Damit ist es möglich, mehr lokale Projekte für Kinder und Jugendliche zu unterstützen“, sagte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), ebenfalls Vorsitzender der Stiftung, zu Beginn der Preisverleihung. Eigentlich habe man nur ein Sieger-Projekt mit 1000 Euro fördern wollen.

Von den zwölf eingereichten Ideen sei aber die Mehrzahl förderungswürdig. „Deshalb hat die Sparkasse das Preisgeld aufgestockt, so dass wir drei eingereichte Projekte mit jeweils 500 Euro unterstützen werden“, so Nolte.

Chancen von Kindern und Jugendlichen

Die ausgewählten Ideen fördern die Chancen von Kindern und Jugendlichen mit Einwanderungsgeschichte in allen Altersgruppen. Die Initiatoren selbst stellten sie am Montag dem Stiftungs-Kuratorium – Sigrid Jacobi, Annegret Maring und Andreas Diedrich – vor.

Mit einem „Kamishibai“, einem japanischen Papiertheater, wollen Kati Löwe, Leiterin der Familienbildungsstätte Untereichsfeld, Kinderbuch-Autorin Barbara Merten, Duderstadts Integrationsbeauftragte Regina Steffens-Grosche und Cornelie Hildebrandt, Projektleiterin der Schülerlesetage, Kindergärten und Grundschulen im Eichsfeld besuchen und die Geschichte von der kleinen bunten Schlange erzählen.

„Sie macht sich auf den Weg in ein buntes Leben, sammelt Erfahrungen und lernt Menschen kennen“, beschrieb Hildebrandt, „für die Kinder bedeute dies die Erfahrung: Je weiter ich in die Welt gehe, desto bunter und reicher wird mein Leben“. Ein Teil der Dialoge solle in jeweils die Fremdsprache übersetzt werden, die Kinder aus dem besuchten Kindergarten sprechen.

Kunstaktion für Toleranz

Kinder und Jugendliche bis ins Teenager-Alter wollen Christiane und Lüder Mosler in eine dreigeteilte Kunstaktion für Toleranz und friedliches Miteinander einbinden: Bei „Die Rolle meines Lebens“ präsentieren Teilnehmer ihren persönlichen Lebensentwurf als Wunsch-Biografie – und stellen fest, dass alle Menschen ähnliche Sehnsüchte und Wünsche haben.

„Die Giraffe im Wolfspelz“ ist ein Theaterstück gegen Angst und Fremdenhass und beim „Garten für den Frieden“ suchen Teilnehmer Friedenssymbole aus vielen Kulturen und setzen sie in Skulpturen für einen Friedensgarten um.

„Nachhilfe und Hausaufgabenhilfe sowie Ausbildungspaten“ will das Emmaus-Zentrum aufbauen. „Kinder und Jugendliche lernen am besten voneinander. Wir wollen insbesondere auch Ältere für diese Aufgabe gewinnen, die das aber nicht unentgeltlich machen sollen“, erläuterte Elvira Werner. Bei den Praktikums- und Ausbildungspaten sollten Kooperationspartner im Arbeitsleben gesucht werden: „Wir wollen auch ältere Arbeitnehmer mit einbinden.“

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©Richter