Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Gemeinde Waake ist schuldenfrei

Gute Nachrichten Gemeinde Waake ist schuldenfrei

Die Gemeinde Waake ist schuldenfrei. Nach dem vorläufigen Abschluss kann die Gemeinde im Jahr 2014 einen Überschuss im Ergebnishaushalt verbuchen. Alle in den vergangenen Jahren aufgelaufenen Defizite sind beglichen. Diese gute Nachricht hatte Bürgermeister Johann-Karl Vietor (CDU)  für die rund 100 Besucher des ersten Neujahrsempfangs der Gemeinde am Freitagabend parat.

Voriger Artikel
Neue Arbeitsgruppe für Reitsdisziplin Working Equitation im Landkreis Northeim
Nächster Artikel
MGV Seulingen spendet für Sprachheilkindergarten

Neujahrsempfang und Bürgerforum in Waake: Ratsherr Dieter Birke stellt Gestaltungsmöglichkeiten von Festplatz und Thie vor.

Quelle: Schneemann

Waake. Der Gemeinderat hatte zum Neujahrsempfang verbunden mit einem Bürgerforum eingeladen. Das Interesse bei den Bürgern war offensichtlich groß. Der Saal im Gemeindehaus in der Hacketalstraße war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Mitglieder des Gemeinderates berichteten über Vorhaben der Dorfgestaltung, über Finanzen der Gemeinde sowie über Chancen und Risiken der Dorfentwicklung, um Diskussionen und Gesprächen anzustoßen. Das gelang. Mit der von allen Parteien getragenen Veranstaltung sollte an das erste Bürgerforum 2007 angeknüpft werden.

Vietor verwies darauf, dass die Gemeinde Waake-Bösinghausen 2006 noch mit rund 400 000 Euro Kassenkrediten in der Kreide stand. „Damals war es fast utopisch, daran zu denken, das jemals abbauen zu können.“ Dank steigender Einnahmen, die jetzt die Eine-Million-Euro-Grenze überschritten haben, ist das jetzt aber geschafft.

Einen Teil trug dazu auch die sonst kaum ins Gewicht fallende Gewerbesteuer bei. Statt der üblichen 40 000 bis 50 000 Euro flossen voriges Jahr rund 75 000 Euro in die Gemeindekasse. Dies sei dem Bau der Umgehungsstraße zu verdanken, erklärte der Bürgermeister. Eine Baustelle, die länger als sechs Monate eingerichtet sei, werde steuerrechtlich als Niederlassung behandelt.

Von den guten Einnahmen könne die Gemeinde aber nur über 80 000 bis 100 000 Euro frei verfügen, sagte Vietor. Alles andere sei gebunden und gehe unter anderem über Umlagen an Landkreis und Samtgemeinde.

Der Ratsherr Dieter Birke (Grüne) stellte Überlegungen zur Gestaltung von Festplatz und Thie vor. Die Kompostanlage der Samtgemeinde könne dort so nicht bleiben, erklärte er. Dirk Lorenzen (Grüne) berichtete über Ideen, den „feuchten und dunklen“ Platz, Am Brunnen vor dem Tore, wieder herzurichten und möglicherweise zu einem Grillplatz zu entwickeln.

Ingo Wertheim (parteilos) stellte den Plan vor, „Einen Tag für Waake“ ins Leben zu rufen. Gedacht ist an eine jährliche Putzaktion mit möglichst vielen Bürgern. „Wir wollen der Gleichgültigkeit entgegenwirken“, so Wertheim. „Der Gemeindearbeiter kann nicht alles machen.“ Beispielsweise könnten Bänke gestrichen werden, auch in Blau, Grün oder Gelb. Auch die Brücke über die Aue könne einen Anstrich vertragen.

Ein Besucher befürchtete, „dass es nur über das Geld geht“. Wenn er die Tennisanlage anschaue, überkomme ihn das „Grausen“.

Der neue Ortsbrandmeister Andreas Hartelt berichtete über die Arbeit der 22 aktiven Feuerwehrleute. Im Alter zwischen 30 und 40 fehlten noch Leute. Er warb für einen Beitritt, wenigstens zum Feuerwehrverein. „13 Euro im Jahr sind nicht viel.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter