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Gemeinde neuer EWB-Gesellschafter

Historische Korrektur Gemeinde neuer EWB-Gesellschafter

Die Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe (EWB) haben einen neuen Gesellschafter. Nach jahrzehntelanger Vorgeschichte ist die Gemeinde Katlenburg-Lindau an Bord geholt worden und hat 2,8 Prozent der Geschäftsanteile erhalten.

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U. Ahrens

Quelle: Victoria Lüder

Lindau. Bürgermeister Uwe Ahrens (parteilos) rückt in den Aufsichtsrat des Unternehmens ein.

Den Weg für die historische Korrektur geebnet haben die Stadt Duderstadt und die Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen, die entsprechend Anteile abgegeben haben - gestützt von einmütigen Voten der politischen Gremien. Die Vorgeschichte reicht bis zur Gebietsreform der 70er-Jahre zurück. Nach Auflösung des Altkreises Duderstadt und Zusammenführung der Stadt- und Kreiswerke erhielt die Stadt Duderstadt 60 Prozent Anteile an der neu gegründeten Holdinggesellschaft Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe (EWB), der Landkreis Göttingen 40 Prozent.

Vor zehn Jahren übertrug der Kreis Göttingen dann seine Anteile an die ehemaligen Gemeinden des Altkreises zurück. Zu denen gehörte zwar auch Lindau, wurde damals aber nicht berücksichtigt, um die Übertragung nicht zu verkomplizieren und zu gefährden. Denn Lindau war bei der Gebietsreform als einziger Altkreisort in den Landkreis Northeim eingegliedert worden.

„Wir haben nach langen Beratungen und Gesprächen jetzt nachgeholt, was vor zehn Jahren versäumt wurde“, sagt der EWB-Aufsichtsratsvorsitzende und Duderstädter Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Gemeinsam mit den Samtgemeindebürgermeistern Arne Behre (SPD) und Marlies Dornieden (CDU) freut er sich auf eine gute kommunale Zusammenarbeit mit einem Partner mehr.

Die Reparatur der Geschichte trage auch dazu bei, regionale Kräfte zu bündeln, Synergieeffekte zu nutzen, Aufträge, Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region zu sichern und neuen Herausforderungen für die Regionalversorger zu begegnen.

Die Stadt Duderstadt hält jetzt 75,01 Prozent Geschäftsanteile der EWB, die Samtgemeinde Gieboldehausen 18,37 Prozent, die Samtgemeinde Radolfshausen 3,82 und die Gemeinde Katlenburg-Lindau 2,8 Prozent.

Auch EWB-Geschäftsführer Markus Kuhlmann und Harz-Energie-Geschäftsführer Hjalmar begrüßen die Zusammenarbeit mit einem weiteren Partner. Schmidt spricht von einer „gesellschaftsrechtlichen Korrektur wegen eines Ungleichgewichts aus der Vergangenheit.“ Seit fünf Jahren sind Harz Energie und EWB strategische Partner.

Harz Energie hat damals 25,1 Prozent der Geschäftsanteile der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungs-GmbH (EEW) übernommen. Die übrigen EEW-Anteile verblieben bei der EWB, die auch alleinige Gesellschafterin der Eichsfelder Blockheizkraftwerk- und Bäder-GmbH ist.

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