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Gemeinde will Neubaugebiet Strautfeld in Landolfshausen erschließen

Bagger sollen schnell rollen Gemeinde will Neubaugebiet Strautfeld in Landolfshausen erschließen

Die Gemeinde Landolfshausen möchte möglichst schnell Bagger im geplanten Neubaugebiet Strautfeld anrollen sehen – auch wenn die Erschließung teuerer wird als gedacht. Für den Startschuss soll bereits ein Vorvertrag mit einem Bauwilligen reichen statt zwei Verträge. Das beschloss der Gemeinderat am Dienstagabend in Mackenrode einstimmig.

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Strautfeld: Neubaugebiet am Ortsrand von Landolfshausen.

Quelle: Richter

Mackenrode. „Ich bin nach wie vor dafür, auch wenn wir die nächsten Jahre ein bisschen knapsen müssen“, sagte Gemeindebürgermeister Michael Becker (SPD).

Ziel sei, preiswertes Bauland zur Verfügung zu stellen. „Wenn junge Familien bauen, dann wollen sie ein neues Haus bauen.“ Obwohl sich insbesondere die Straßenbaukosten erhöhen, schlossen sich alle Ratsmitglieder den Argumenten Beckers an. „Wir haben uns 20 Jahre damit beschäftigt, wir sollten jetzt auch diesen Schritt tun“, sagte Wilfried Werder (SPD).

Wenn ein Vorvertrag wie beabsichtigt zustande kommt, kann im April mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden. Im Juni oder Juli, so schätzte Verwaltungsvertreter Hendrik Seebode, könne dann der Hausbau beginnen.

Die Gemeinde will in Vorleistung gehen und die Grundstücke kaufen, um sie an Bauwillige weiterzuverkaufen. Angepeilt wird ein Preis für vollerschlossene Grundstücke von 55 Euro je Quadratmeter. Die vorerst elf Grundstücke, auf denen eingeschossige Einfamilienhäuser gebaut werden können, liegen am Rande von Landolfshausen an der Landesstraße nach Potzwenden.

Das ist auch einer der Gründe, warum es teurer wird. Da die künftige Erschließungsstraße knapp außerhalb der geschlossenen Ortschaft an die L  574 anschließt, muss zumindest eine Verbreiterung der Landesstraße für eine sogenannte Abbiegehilfe für Linksabbieger gebaut werden. Das kostet rund 20 000 Euro plus fast noch einmal diese Summe als Abstandszahlung an die Landesstraßenbauverwaltung für die „Unterhaltung“ der neuen Straßenfläche.

„Haben die einen an der Waffel?“, tönte eine ungläubige Zwischenfrage aus den Reihen des Rates bei der Erläuterung der Rechtslage. Ein Antrag soll an den Landkreis gestellt werden, den „OD-Stein“ verschieben zu dürfen. Auf diese Grenze der Ortsdurchfahrt kommt es in diesem Fall entscheidend an.

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