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Gemeinsam Duderstadts Bäder retten

Koch-Initiative Gemeinsam Duderstadts Bäder retten

Der CDU-Abgeordnete Lothar Koch will gemeinsam mit den Eichsfelder Kreistagskollegen aller Parteien versuchen, den Landkreis in die Planung und Verantwortung für den Erhalt des Duderstädter Hallen- sowie Freibades einzubinden. „Allein kann Duderstadt die Last nicht stemmen“, ist Koch überzeugt.

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Duderstadt. „Das Hallenbad und das Freibad in Duderstadt machen mir Sorgen“, erklärte Koch im Gespräch. Der Erhalt der Bäder werde ein Riesenkraftakt - egal in welcher Trägerschaft. Allerdings bemängelt Koch auch, dass das Hallenbad nicht im entferntesten die Nutzung erfahre, die möglich sei. Als ehemaliger Schulleiter und Schulamtsdirektor bedauere er vor allem, dass der Schulschwimmsport lange nicht mehr den Umfang habe wie noch vor einigen Jahren. „Die Schwimmfähigkeit in der Gesellschaft ist immer reduzierter“, so der Politiker.

Koch will mit Frank Germeshausen, Dieter Thriene und Sigrid Jacobi seine Parteikollegen im Kreistag ebenso ins Boot holen wie den SPD-Abgeordneten Matthias Schenke und den Freie-Wähler-Vertreter Lothar Dinges, um den Landkreis, der als Schulträger selbst großer Nutzer dieser Schwimmeinheit sei, zur Unterstützung zu bewegen. „Wir müssen gemeinsam schauen, dass wir etwas bewegen können“, so der Abgeordnete.

Schwierige Herausforderung für die Stadt Duderstadt

Die Herausforderung, die beiden Bäder zu erhalten, sei für Duderstadt äußerst schwer zu realisieren, verweist Koch auf die derzeitige Förderkulisse, die nicht gerade sehr erfreulich sei. „Die Stadt ist alleine zu schwach“, hofft Koch auf die Ausgleichsfunktion des Landkreises. Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) habe nach Kochs Angaben seine Fühler in verschiedene Richtungen ausgestreckt, aber die Reaktionen von anderen Seiten wie zum Beispiel dem Landessportbund seinen nicht unbedingt ermutigend.

Erinnerung an „Goldenen Plan“

Koch will aber auch an den „Goldenen Plan“ des Deutschen Sportbundes erinnern. Dieser besagte, dass pro 1000 Einwohner eine überdachte Sporteinheit vorzuhalten sei. Und von daher müssten die 2,5 Einheiten, welche die Schwimmhalle zähle, auf jeden Fall erhalten werden.

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©Richter