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Bratwurst und Glühwein nach dem Fest?

Duderstädter Weihnachtstreff 2017 Bratwurst und Glühwein nach dem Fest?

Der Weihnachtstreff 2017 soll nicht vor dem Fest enden, sondern aufgrund des späten ersten Advent erst am 30. Dezember. Die Pläne des Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt stoßen bei den Standbetreibern, die im diesjährigen Adventsdorf vertreten waren, mehrheitlich auf Ablehnung.

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Quelle: Heller

Duderstadt. „Man muss es nicht in die Länge ziehen“, sagt Michael Böning. „Ich glaube, es rentiert sich nicht“, meint der Betreiber des gleichnamigen Imbiss-Stübchens und des Glühweinstandes „Hüttenzauber“. Es wäre nicht schlimm, „wenn man mal ein paar Tage weniger hat“, so Böning.

„Wir sind dafür, einen Versuch ist es wert“, betont Monika Geibel auch im Namen ihres Mannes Olaf, der den Mandel- und Crepes-Stand sowie das Kinderkarussell betreibt. Die Stadt sei in den Tagen nach Weihnachten sehr belebt, viele Urlauber und Besucher hielten sich in Duderstadt auf, sodass sich eine Öffnung bis kurz vor Silvester lohnen könnte.

Bevölkerung ist nach den Feiertagen eher gesättigt

„Ich halte eine Verlängerung für unzweckmäßig“, erklärt Jürgen Kerl, der einen Grillstand betrieben hat. Sein Votum begründet er damit, „dass die Bevölkerung nach den Feiertagen eher gesättigt ist“. Viele Beschäftigte in den Geschäften und Handwerker hätten frei. „Ich glaube nicht, dass die wenigen, die hier rumlaufen, das rausreißen“, lautet seine Meinung.

Für „übertrieben“ hielte auch Wolfgang Rudolph vom Deutschen Roten Kreuz, das mit einem Glühweinstand vertreten war, eine Verlängerung. „Wenn die Leute hier vier Wochen ehren- oder hauptamtlich stehen, dann haben sie auch wirklich den Wunsch, dass Schluss ist“, sagt Rudolph.

Später erster Advent im kommenden Jahr

Mit Blick auf die ehrenamtlichen Helfer meint auch Manfred Thiele, Vorsitzender der Lebenshilfe, dass eine Verlängerung problematisch sei. „Wir wollen das gerne mit dem Treffpunkt besprechen“, kündigt er an.

„Der Markt wird nicht verlängert, sondern zeitlich nur verschoben“, erläutert Anka-Maria Walther, Vorstandsassistentin der Interessenvertretung und verweist darauf, dass im kommenden Jahr der erste Advent erst am 3. Dezember sei. Ein Grund für die Öffnung bis zum 30. Dezember sei auch, dass während der kommenden Weihnachtszeit im Rathaus bis zum 6. Januar eine Krippenausstellung von Wolfgang Ziehe gezeigt werde. „Das wollen wir tourismusmäßig mehr auswerten und Busunternehmen anschreiben“, kündigt Walther an und verweist auf ein kleines Jubiläum: 2017 werde zum 30. Mal der Weihnachtsmarkt in Duderstadt ausgerichtet.

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©Richter