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Gerblingerode: Notwendigkeit für Umgehungsstraße bezweifelt

Verkehrszahlen Gerblingerode: Notwendigkeit für Umgehungsstraße bezweifelt

Ob der Bau einer Umgehungsstraße für Duderstadt und Gerblingerode überhaupt sinnvoll ist, wird vom Ratsherrn der Grünen, Hans Georg Schwedhelm, bezweifelt. Tatsächlich sei in den nächsten Jahren mit weniger Verkehr zu rechnen, als bislang vorausgesagt. 

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Dichter Verkehr: Noch wartet man auf eine echte Entlastung der Ortsdurchfahrt Gerblingerode durch die A 38.

Quelle: Straubel

Die letzten aktuellen Verkehrszählungen in Duderstadt und Gerblingerode haben im Jahr 2005 stattgefunden. Das Büro Schnüll/Haller hat auf dieser Basis Prognosezahlen für die Verkehrsentwicklung bis zum Jahre 2010 hochgerechnet. Bei dieser Berechnung, so argumentiert Schwedhelm, blieben aber der Ausbau der Straße Nordhausen-Herzberg sowie der Bau der Autobahn 38 unberücksichtigt. Tatsächlich sei aber davon auszugehen, dass gerade diese Projekte dafür sorgen werden, dass die von Schnüll/Haller errechneten Verkehrsbelastungen nicht auftreten. 

Schwedhelm: „Nach der vollständigen Fertigstellung der A 38 von Halle nach Göttingen wird es zu einer Verkehrsentlastung der Region Duderstadt kommen, Die B 27 in Richtung Gieboldehausen  wird um etwa 4000 Fahrzeuge entlastet und die B 446 in Richtung Seulingen wird um etwa 3000 Fahrzeuge entlastet. Diese Auswirkungen sind teilweise schon spürbar“. Gegen den Bau einer Umgehungsstraße für Duderstadt und Gerblingerode spricht nach Schwedhelms Überzeugung auch die Tatsache, dass durch diese Straße zahlreiche Einwohner in Tiftlingerode und Gerblingerode belästigt würden, ebenso die Gäste im der Kolpingferienstätte auf dem Pferdeberg, der untertunnelt werden soll. Ebenso stelle die Umgehungsstraße einen wesentlichen Eingriff in die Natur und Landwirtschaft dar. 

Schwedhelm abschließend: „Bevor nicht eine aktuelle Verkehrszählung durchgeführt worden ist, sollte kein Euro aus dem Haushalt der Stadt für die Umgehungsstraße ausgegeben werden.

Von Sebastian Rübbert

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