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Gerblingerode: Wer hat Angst vor „Knöllchen-Horst“?

Diskussion im Ortsrat Gerblingerode: Wer hat Angst vor „Knöllchen-Horst“?

Wer kontrolliert Falschparker und Verkehrsverstöße in Gerblingerode? In der Regel offenbar niemand. Für den ruhenden Verkehr ist die Polizei nicht mehr zuständig, und die Stadtverwaltung ist dazu nicht in der Lage. Dass diese Aufgabe der mittlerweile bundesweit bekannte Privatmann aus Osterode, „Knöllchen-Horst“, in die Hand nimmt, der schon tausende Anzeigen an Behörden auch in Duderstadt schickte, will zumindest im Ortsrat auch keiner.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Anlass der Ortsrats-Debatte über Parksünder und Kontrollen am Dienstagabend war die Beschwerde eines Gerblingeröders über penetrante Parkverstöße und Behinderung an der Bushaltestelle in der Gerblingeröder Straße, der Hauptdurchgangsstraße. In ihrem Schreiben an den Ortsrat weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass mangels Personal Kontrollen in Stadt und allen Ortsteilen „nur sehr eingeschränkt“ möglich seien. Denkbar sei tagsüber ein Anruf ans Ordnungsamt oder eine genaue Protokollierung, am besten mit Fotos. Die Alternative, „Knöllchen-Horst“ auf die „Fährte“ zu bringen, schwant Ortsbürgermeister Dieter Thriene (CDU), sei keine gute Idee. „Der beschränkt sich nicht auf die Bushaltestelle, das könnte peinlich werden“, so der frühere Duderstädter Polizeichef.

Klar sei, dass das Ordnungsamt mit einem, maximal zwei Mitarbeitern nicht den ruhenden Verkehr überall überwachen könne. „Das kann nicht funktionieren.“ Klar ist für Thriene aber auch: „Wir können uns nicht alle gegenseitig anzeigen.“ ft

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