Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Gewaltfrei kommunizieren: Fortbildung in Duderstadt

Halbjährige Fortbildung Gewaltfrei kommunizieren: Fortbildung in Duderstadt

Neun Erzieherinnen aus Kindertagesstätten und Grundschullehrerinnen haben sich in einer halbjährigen Fortbildung intensiv mit gewaltfreier Kommunikation beschäftigt  und in vielen Rollenspieler eingeübt. Sie wollen diese Methode in ihre Einrichtungen tragen und selbst ein Vorbild für gewaltfreies Kommunizieren sein.

Voriger Artikel
Badener wählen historisches Rathaus Duderstadt für Candlelight-Wedding
Nächster Artikel
André Busse initiiert Konzert Ambiente Duderstadt

Mit Rose und Zertifikat: Absolventinnen der Fortbildung in der Familienbildungsstätte.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Zum Abschluss konnten die Teilnehmerinnen am Donnerstag in der Familienbildungsstätte Untereichsfeld ihr Zertifikat und außerdem eine Rose in Empfang nehmen.

Kinder hätten ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Jedoch genüge es nicht, auf physische Gewalt zu verzichten – auch seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen seien unzulässig im Erziehungsprozess, erläutern die Organisatoren des Projektes.

Die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg ist eine Methode, Gefühle und Bedürfnisse bei sich und anderen wahrzunehmen und ohne Gewalt zu kommunizieren, erfuhren die Teilnehmerinnen von Dozentin Marlies Pleger-Josten. Für den Erziehungsalltag gebe es viele Anwendungsmöglichkeiten.

Beispiele seien Elterngespräche, gemeinsames Aufstellen von Regeln und Zielen, Konfliktlösungen, gewaltfreie Vermittlung von Werten und das Lehren der „Giraffensprache“ – wie die gewaltfreie Kommunikation auch genannt wird – mittels Handpuppen.

Insbesondere Kindern gegenüber solle sie helfen, ihre Sorgen und Nöte zu verstehen und angemessen zu reagieren. Aber auch bei Erwachsenen könne durch empathisches Wahrnehmen der eigenen Gefühle und Bedürfnisse Burnout vermieden werden.

Die Zertifikatsfortbildung war eine Kooperation der Familienbildungsstätte Untereichsfeld mit dem Programm „Prävention als Chance (PaC)“ des Landkreises. PaC sieht sie als ein Modul, um in den Einrichtungen mittel- und langfristig gewaltpräventive Arbeit zu unterstützen.

Um dies flächendeckend zu ermöglichen, sind bereits zwei weitere Module für 2015 organisiert. Informationen bei Projektkoordinator Philipp Rösener, Telefon 0551/525856, und der Leiterin der Familienbildungsstätte, Kati Löwe, Telefon 05527/941037.

Von Axel Artmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter