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Gieboldehäuser Rathaus wird bunt

Zweifarbiger Dämmputz ersetzt Klinker Gieboldehäuser Rathaus wird bunt

Das Gieboldehäuser Rathaus wird bunt, aber nicht zu bunt. Zur Hahlestraße hin zeigt das verwinkelte Gebäude bereits sein neues Gesicht mit farbigem Dämmputz, an der Rückseite werden die letzten Klinker entfernt.

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Quelle: Mahnkopf

Gieboldehausen. Jahrzehntelang hat die rotbraune Klinkerfassade das Erscheinungsbild des Rathauses und das Ortsbild geprägt. Damit ist jetzt Schluss. Die Außenhaut des Verwaltungssitzes wird zweifarbig. Die Seitentrakte werden mit einem hellen, erdigen Rotton gegen das sandfarben verputzte Hauptgebäude abgesetzt. An zwei Stellen wird wieder ein Rathaus-Schriftzug aufgebracht.

Die energetische Sanierung des vor mehr als 40 Jahren errichteten Verwaltungssitzes der Samtgemeinde kann voraussichtlich wie geplant bis Ende November abgeschlossen werden. Es habe zwischenzeitlich Verzögerungen gegeben, doch die seien wieder aufgeholt worden, sagt Bauamtsleiter Klaus-Dieter Grobecker.

Noch nicht abschließend geklärt ist die Frage, ob vom Kirchplatz aus über eine Stahlbrücke ein neuer, barrierefreier Zugang zum sonst nur über 56 Stufen erreichbaren Sitzungssaal im Dachgeschoss geschaffen werden kann. Die baulichen Voraussetzungen dafür seien bereits geschaffen und eine Außentür eingesetzt worden, bestätigt Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU). Mit dem Kirchenvorstand, der dieser Lösung noch  nicht zugestimmt hat, will sie  weitere Gespräche führen.

Im Sitzungssaal ist die Decke abgehängt worden, als Ersatz für die Lichtkuppeln wurden neue Fenster in Richtung Schloss eingesetzt. Auch der Rathaus-Vorplatz soll noch umgestaltet werden, das Mosaik-Wappen der Samtgemeinde dort einen neuen Platz finden.

Dornieden hofft, dass der Sitzungssaal in rund zwei Wochen wieder genutzt werden kann. Die nächste Sitzung des Rates der Samtgemeinde am Donnerstag, 15. Oktober, um 18.30 Uhr ist erst einmal in den neu verpachteten Museumskrug in Obernfeld verlegt worden.

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©Richter