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Gläserne Backstube im Holzofencafé in Ebergötzen

Konzept erläutert Gläserne Backstube im Holzofencafé in Ebergötzen

Fragen rund um die Zukunft des Café Backstübl werden zurzeit rund um Ebergötzen häufig gestellt. Bäcker Christian Siebert, Firmeninhaber vom Göttinger Feuerbäcker in Seeburg, und seine Frau Elisabeth berichten von ihren Plänen und dem neuen Konzept.

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Bäcker Christian Siebert in der gläsernen Backstube des Holzofencafés in Ebergötzen.

Quelle: RF

Ebergötzen. Zunächst werden sich die Kunden auf einen neuen Namen einstellen müssen: Aus dem Backstübl wird das Holzofencafé am Europäischen Brotmuseum. „Einfach gesagt wird es bei uns alles rund um das Thema Brot geben“, erzählt Elisabeth Siebert. Dazu zählen neben Brot, Brötchen und Baguette auch Blechkuchen und Gebäck. Alles werde mit natürlichen Rohstoffen im Holzbackofen hergestellt. „Die Menschen können auf unsere Kompetenz in diesem Bereich vertrauen“, ergänzt der Feuerbäcker und betont, dass sie genau aus diesem Grund kein Restaurant erwarten dürften. „Auch wenn wir Gerichte wie zum Beispiel Strammer Max, Flammkuchen und Brotsalat anbieten werden.“

 

 

Zusätzlich werde ein Spezialitätenregal aufgestellt. „Da können die Kunden Rohstoffe einkaufen“, sagt Elisabeth Siebert. „Salz aus der Saline, Mettwurst und auch eigenen Honig.“ Neben einem neuen Namen erwartet die Kunden auch ein verändertes Innenraumkonzept. Das Thema Brot bestimme auch die Wandgestaltung. „Wir werden große Fünf-Kilogramm-Brote an die Wände hängen“, erklären die Sieberts. „Der Sitzbereich bleibt bestehen, wird aber neu gestrichen und bekommt neue Lampen.“

 

Ansonsten werde sich einiges verändern. „Wir werden den Tresenbereich komplett umbauen. Er wird gemauert aus Backsteinen und mit Holz, Glas und Edelstahl ausgestattet – modern, aber auch rustikal.“ Der Raum hinter dem Tresen werde umgenutzt. „Dort wollen wir einen Wanddurchbruch machen und das alte Fachwerk freilegen.“ Der Raum, der direkt an die Backstube grenzt, werde in den Cafébereich integriert und mit einem großen Holztisch ausgestattet. „Von dort können die Besucher die Abläufe in der Backstube beobachten, in der wir einen zwei Tonnen schweren Ofen einbauen – von der Bauart ähnlich den beiden Fünf-Tonnen-Öfen in der Bäckerei in Seeburg. Im März 2016 soll das Holzofencafé eröffnet werden. Das Stammpersonal werden ein Bäcker und zwei Verkäuferinnen bilden. Die jetzigen Öffnungszeiten sollen beibehalten werden. „Und wir haben geplant, keine Winterpause zu machen“, sagt Christian Siebert.

 

von Rüdiger Franke

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