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Glaubenswerkstatt in Duderstadt über Vertrauen in Gott

Rolle als Botschafter Glaubenswerkstatt in Duderstadt über Vertrauen in Gott

„Du bist gesendet - Du kannst mehr als Du glaubst“: Unter diesem Motto hat am Sonntag die Glaubenswerkstatt der Pfarrgemeinde St. Cyriakus gestanden. Rund 80 Teilnehmer beschäftigten sich im Breitenberger Pfarrheim, in der Kirche und unterwegs im Ort mit Fragen der eigenen Rolle als Verkündiger der Botschaft Gottes.

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Viele Wege ergeben ein Kreuz: In einem der Kreativworkshops der Glaubenswerkstatt setzen Teilnehmer Ideen in Farben um.

Quelle: Pintschak

Breitenberg. Im Bastelraum erstellten Kinder und Erwachsene unter der Anleitung von Verena Nöhren Osteropanoramen. Bilder, die die Passionsgeschichte erzählten, wurden ausgeschnitten, angemalt und zusammengeklebt. Am Ende des Panoramas befestigten die Teilnehmer ein Foto von sich selbst – und symbolisierten damit: Ich trage die Botschaft Christi in die Welt. „Jesus sagt: Ich sende Euch“, lautete der Titel des Workshops.

Ein knallbuntes Ergebnis erbrachte auch der Kreativworkshop „Mach Dich auf“ unter der Leitung von Kerstin Burchard und Manuela Koch: Jeder der Teilnehmer – auch hier mischten sich die Generationen – malte seine Ideen von Weg, Aufbruch oder Ziel auf einen Keilrahmen. In der Mitte des aus Einzelbildern zusammengesetzten Kreuzes stand ein Bild der Erde. Jeder geht seinen eigenen Weg, gemeinsam tragen die Christen die Botschaft in die Welt, lautete die Botschaft am Ende.

In einem Kreativworkshop mit Meditation unter der Leitung von Rita Nöhren sammelten die Teilnehmer, was ihnen zum Begriff „Berufung“ einfiel. Ihr Ergebnis: „Am Anfang steht nicht: Du musst das tun. Am Anfang steht die Beziehung zu Gott, die die Kraft gibt“, erklärte Nöhren während der Ergebnispräsentation. „Nicht jeder muss alles können, aber das Vertrauen in Gott gibt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten“, fasste sie zusammen.

Einen Spaziergang durch den Ort unternahmen die Teilnehmer, die sich dem Workshop von Propst Bernd Galluschke angeschlossen hatten. Sie waren „mit den Emmaus-Jüngern unterwegs“. Paarweise legten sie den Weg hinter sich und meisterten Aufgaben. Teilnehmer wurden an den Beinen zusammengebunden und legten ein Stück des Weges gemeinsam zurück. Über einen Stock, der zerbrochen und wieder zusammengefügt wurde, kamen die Teilnehmer ins Gespräch über  kaputte und gekittete Beziehungen. Außerdem berichteten sie über ihre persönlichen Erfahrungen in der Begegnung mit Jesus.

Den „Weg durch einen Walfischbauch“ suchten die Teilnehmer eines Bibliologs mit Gerdi Fricke. Eine kleine, intime Gruppe näherte sich über die abgewandelte Form des Rollenspiels der alttestamentarischen Jonageschichte. Während der Präsentation der Ergebnisse lobten die Teilnehmer die ungewöhnliche Auseinandersetzung mit einem Bibeltext über das Einnehmen einer Rolle. Sie entwickelten die Idee, auf diese Weise Kinder an Bibelstellen heranzuführen. Galluschke fügte hinzu, dass der Bibliolog auch eine Alternative zur Predigt darstellen könne.

In die Kirche zurückgezogen hatte sich die Gruppe  „Trau dich was“ zu einer Gesprächsrunde mit Renate Schopferer. In Übungen und Gesprächen stand das Thema „Vertrauen“ im Mittelpunkt. So wurde einer der Teilnehmer mit verbundenen Augen an einem Finger durch die Kirche geführt. Im zweiten Teil beschäftigten sie sich mit einem Text, der die Bedeutung des Fängers für den Flieger am Trapez thematisierte. Fazit der Gruppe: Der Flieger muss sich voll auf den Fänger verlassen können. Auch Gott fange die Menschen auf, wenn sie ihm Vertrauen entgegenbrächten.

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©Richter