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Glaubenswerkstatt in Tiftlingerode

„Unser täglich Brot“ im Mittelpunkt Glaubenswerkstatt in Tiftlingerode

Als „intensives Glaubenserlebnis“ hat Antonius Lillpopp aus dem Tiftlingeröder Kirchengemeinderat die Glaubenswerkstatt zum Thema „Vater unser“ beschrieben. Im Anschluss an die Messe erarbeiteten die Teilnehmer in Workshops unterschiedliche Aspekte, welche sie in einer Andacht präsentierten.

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Glaubenswerkstatt in Tiftlingerode.

Quelle: Franke

Tiftlingerode. Die Ansätze waren so unterschiedlich wie die Teilnehmer, die darüber diskutierten. Das „Vater unser“ sei zunächst einmal das Gebet, dass auf der gesamten Welt für die christliche Religion steht – bei Katholiken, Protestanten sowie den Orthodoxen. Im Mittelpunkt stehe dabei „Unser täglich Brot“, dass aber nicht nur kulinarisch zu verstehen sei sondern vielmehr auch als Liebe, Frieden und Hoffnung, oder wie die Kinder es ausdrückten, Wärme, Licht und Liebe.

Eine weitere Gruppe erklärte, auch Schuld und Vergebung würden einen zentralen Aspekt im „Vater unser“ bilden. Dabei ginge es aber nicht so sehr um die Frage, ob die Vergebungsbereitschaft Gottes begrenzt sei, sondern viel mehr darum, sich dafür frei zu machen. Die Vergebung hielt sogar einem Fußballvergleich stand. Gott spiele den Menschen den Ball zu und es sei ihre Sache, ob sie etwas mit ihm anfangen oder ihn einfach ins Aus spielen.

„Die Glaubenswerkstatt fand ihren Ursprung in einer Zukunftswerkstadt, in der verschiedene Generationen zusammenkamen“, erinnert sich Gemeindereferentin Verena Nöhren. Damals habe es allen Beteiligten gut getan, über ein Thema im Glauben zu sprechen. Darum finden zweimal im Jahr Glaubenswerkstätten statt. „Es ist schon eine Art Gottesdienst“, beschreibt Lillpopp die Werkstatt als Austausch und gegenseitige Verkündigung. Dabei sei vor allem der generationenübergreifende Informationsaustausch wertvoll. Dabei ginge es im Gegensatz zum eigentlichen Gottesdienst aber nicht darum, einem Vortrag zu lauschen, sondern vielmehr um das Mitmachen“, sagt Rita Nöhren.

Die Beteiligten können sich durchaus vorstellen, dass Glaubenswerkstätten als Element dazu beitragen könnten, wie sich die Kirche in Zukunft aufstellen könne, Ein Vorteil sei dabei, dass es sich um einen Kreis aus Gleichgestellten handele. Dadurch gebe es einen Impuls zum Nachdenken, wenn in der Gemeinschaft über den Glauben gesprochen werde. Ein Termin stünde zwar noch nicht fest, aber die nächste Glaubenswerkstatt werde wohl für November geplant. Auch das Thema sei noch vakant, Ein Vorschlag kam aus Lillpopps Workshop, dessen Teilnehmer sich vorstellen könnten, über die Bewahrung der Schöpfung zu sprechen.

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©Richter