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Google-Auto in Seeburg gesichtet

Spezialfahrzeug Google-Auto in Seeburg gesichtet

Der Suchmaschinenbetreiber Google lässt alle Straßen in der Region fotografieren. Die Bilder für den Internetdienst „Street View“ werden von auffälligen schwarzen Fahrzeugen aus gemacht (Tageblatt berichtete). Gestern war eines dieser Spezialfahrzeuge in Seeburg unterwegs.

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Im Neubaugebiet Am Steinberg: Google-Wagen.

Quelle: Mahnkopf

Mit Hilfe eines Kameraaufbaus lichten sie ihre Umgebung in einer 360-Grad-Rundumsicht ab. Gleichzeitig werden Vermessungen der Straßenzüge durchgeführt. Die Aufnahmen für „Street View“ sollen künftig, weltweit abrufbar, virtuelle Stadtrundgänge am Computerbildschirm ermöglichen.

Während seit Tagen Meldungen über die Sichtung der Fahrzeuge eingehen, Google die Fotoaktion in der Region voran treibt, wächst in anderen Ländern der Widerstand. In Griechenland stoppte die Datenschutzbehörde die Ablichtung von Straßen und Häusern. Die Begründung: Erst seien weitere Vorkehrungen zum Schutz der Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte der Menschen erforderlich.

Google reagierte auf das Verbot in Griechenland mit dem Hinweis, vor dem Start von „Street View“ würden Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht. Widerstand gegen den US-Konzern gibt es auch in Japan. Dort beschwerten sich zahlreiche Bürger, dass die Kameras so hoch angebracht sind und mit ihnen über Zäune und Mauern hinweg in die Häuser gefilmt werden kann.

In Deutschland war 2008 die Klage der Gemeinde Molfsee in Schleswig-Holstein gegen die Google-Aktion gescheitert. Derzeit sind die Spezialfahrzeuge des US-Konzerns in Deutschland und Österreich unterwegs.

lo/ap

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