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Gottes Segen für Pferd und Hund

Pferdewallfahrt Gottes Segen für Pferd und Hund

Kräftige Kaltblüter ziehen Kutschen und Planwagen den Höherberg hinauf. Reiter hoch zu Ross bahnen sich den Weg zwischen den Fußgängern. Das Wiehern der Pferde ist schon von weitem zu hören, gelegentlich ertönt das Bellen von Hunden. Einige 100 Menschen haben sich am Sonntag mit ihren Tieren an der Pferdewallfahrt beteiligt

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Segen für die Kutsch-Pferde: Pfarrer Matthias Kaminski.

Quelle: Kunze

Höherberg. Strahlender Sonnenschein fällt hier auf das teilweise bereits gefärbte Laub, als Pfarrer Matthias Kaminski in seiner Predigt darin erinnert, dass „Glaube und Leben untrennbar zusammengehören“.

Der Glaube an Jesus dürfe nicht ein „bloßes, frommes Bekenntnis“ sein, er müsse das alltägliche Leben prägen, sich in Taten konkret zeigen und immer wieder deutlich machen, „dass wir einen Blick haben für notleidende Menschen“.

Kaminski stellte den Gottesdienst in den Zeichen des Erntedanks. „Wir danken Gott für all die guten Gaben, die er uns immer wieder schenkt“, sagte der Geistliche. Es sei sehr erfreulich, „dass wir Eichsfelder hier oben in freier Natur feiern können.“

Im Segen am Ende hob Kaminski die Hingabe hervor, mit der viele Menschen ihre Tiere pflegen. Er erinnerte zugleich an die Anhänglichkeit, mit der die Tiere dafür ihren Dank zum Ausdruck bringen. Gott möge Krankheiten, Seuchen und Gefahren von ihnen fernhalten.

Mit der Pferdewallfahrt endete traditionell das Wallfahrtsjahr auf dem Höherberg. Kaminski kündigte an, das zur Eröffnung der neuen Wallfahrtssaison hier ein großes Fest aus Anlass des 200. Geburtstages von Adolph Kolping geplant ist. Gewürdigt hatte er zuvor das Engagement von allen Menschen, die sich dafür einsetzen, „dass der Höherberg ein so gepflegter Ort ist“.

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©Richter