Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Grenzlandmuseum Eichsfeld soll dauerhaft abgesichert werden

Förderung von Bund und Land Grenzlandmuseum Eichsfeld soll dauerhaft abgesichert werden

Die Stadt Duderstadt und regionale Wirtschaftsvertreter fordern eine institutionelle Förderung von Bund und Land für das Grenzlandmuseum Eichsfeld.

Voriger Artikel
Grenzlandmuseum Teistungen feiert 20-jähriges Bestehen
Nächster Artikel
Außergewöhnliche Adventsdekorationen beim Basar der GAB

Die Stadt Duderstadt und regionale Wirtschaftsvertreter fordern eine institutionelle Förderung von Bund und Land für das Grenzlandmuseum Eichsfeld.

Quelle: Pförtner

Teistungen. Es müsse endlich gelingen, eine dauerhafte finanzielle Grundlage zu schaffen, erklärte die Stadt nach einem Treffen des Arbeitskreises Wirtschaftsförderung am Mittwoch im Grenzlandmuseum in Teistungen. Der Bestand der Einrichtung als eine bedeutende deutsche Mahn- und Erinnerungsstätte müsse gesichert werden.

Der im Jahr 2000 gegründete Arbeitskreis der Stadt tagte bereits zum 25. Mal, anlässlich des 25. Jahrestags des Mauerfalls und der Grenzöffnung im Grenzlandmuseum. Dort wird derzeit die Sonderausstellung „Gehen und Bleiben – 25 Jahre der Annäherung“ gezeigt, die sich mit der Teilung Deutschlands und ihrer Überwindung auseinandersetzt.

Nur wenn die Länder förderten, würde auch eine Mitförderung des Bundes möglich sein, sagte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). „Vor dem Hintergrund der Dokumentation von Zeitgeschichte und dem Aufzeigen des Alltags an der Grenze muss diese Forderung endlich gelingen.“

Informationen und Weichenstellungen für gemeinsames Handeln

Im Arbeitskreis wurde laut Stadtverwaltung die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung in beiden Teilen des Eichsfeldes seit 1990 aufgezeigt. Der Standort Duderstadt und die Region seien seit Jahrzehnten strukturschwach. Die Situation sei geprägt durch Lohngefälle und extrem unterschiedlichen Fördersätze für betriebliche Investitionen in Thüringen und Niedersachsen.

Neben der erfreulichen Entwicklung im Bereich Städtebauförderung und Dorferneuerung seien Zukunftsprojekte wie die Umsetzung der Ortsumgehungen, Verbesserungen der Breitbandversorgung sowie die Sicherung und Stärkung von Einrichtungen wie des St.-Martini-Krankenhaus angesprochen worden.

Dem Arbeitskreis gehören örtliche Banken, NBank, Kreishandwerkerschaft, Industrie- und Handelskammer, Berufsbildende Schulen Duderstadt, Kreisvolkshochschule, Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt, Arbeitsagentur, Wirtschaftsförderung Region Göttingen und die Stadt an. Es sollen Informationen und Weichenstellungen für gemeinsames Handeln abgestimmt werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter