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Grete ist wieder wohlbehalten zu Hause in Duderstadt

Jogger entdecken entlaufenes Reh Grete ist wieder wohlbehalten zu Hause in Duderstadt

Das zahme Reh Grete ist wohlbehalten wieder bei seiner Ziehfamilie in Duderstadt zurück. Am Donnerstag war es bei einem Ausflug nördlich von Herzberg bei Lonau ausgebüxt und im Wald verschwunden. Am Sonnabend wurde es an der Bundesstraße zwischen Herzberg und Osterode gesehen und konnte schließlich von den Wüstefelds zurückgebracht werden.

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Reh Grete und "Ziehmutter" Finja.

Quelle: EF

Duderstadt. „Es ist von alleine gekommen und schnell in das Auto meines Vaters gesprungen“, berichtete Max Wüstefeld. „Grete fährt gern Auto.“ Das Reh, das bei Ausflügen immer eine knallgelb leuchtende Warnweste trägt, war an der vierspurigen Schnellstraße gesehen worden. Ein Jogger informierte schließlich die Wüstefelds, und eine Rangerin der Ranger-Station Lonau passte auf Grete auf, bis die Wüstefelds vor Ort waren. Jetzt ist Grete wieder bei ihrer „Ziehmutter“, der Hündin Finja, und liegt neben ihr auf einer Decke.

 
Bereits am Freitag war Grte bei Herzberg gesehen worden, blieb aber unauffindbar. Zusätzlich zu der warnweste trägt Grete bei Spaziergängen einen satellitengestützten GPS-Tracker, der Standort-Koordinaten überträgt. Der sei aber ausgefallen, erzählte Max Wüstefeld. „Grete ist gesund und munter und unverletzt, an der Schnellstraße hat sie offenbar viel Glück gehabt.“ Warum sie verschreckt weggelaufen sei, wisse er nicht, so Wüstefeld. „Vielleicht hat sie einen Luchs gerochen.“

 
Die Wüstefelds hatten das von seiner Mutter nicht angenommene Rehkitz von einem befreundeten Jäger bekommen und aufgepäppelt. Auf Ausflügen folgt Grete der Familie wie ein Hund. Das Reh ist dabei schon weit gereist und war im Urlaub in Schweden und in den Tiroler Alpen dabei.

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©Richter