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Großer Andrang bei Berufsfindungsbörse in BBS Duderstadt

Ausbildung und Studium Großer Andrang bei Berufsfindungsbörse in BBS Duderstadt

Über eine ausgesprochen positive Resonanz freuten sich Veranstalter und Aussteller bei der 13. Berufsfindungsbörse in den Räumen der Berufsbildenden Schulen (BBS). Das neue Info-Konzept der Gesellschaft Duderstadt 2020 im Vorfeld hat Früchte getragen.

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Quelle: Richter

Duderstadt. Nach der Eröffnung der Berufsfindungsbörse durch Landrat Bernhard Reuter (SPD) stellten mehr als 60 Firmen und Institutionen aus der Region ihre Ausbildungsangebote vor. Dabei gab es auch einige Neuheiten wie das gemeinsame Auftreten des Pflegeverbunds, dem das Krankenhaus St. Martini, die Malteser, die Caritas und die BBS Duderstadt angeschlossen sind. „Auf Bundesebene wird geplant, die Ausbildung in den Pflegeberufen zu vereinheitlichen. Da sind wir im Verbund der Zeit voraus“, sagte Markus Kohlstedde, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Martini.

Dichter Andrang herrschte nicht nur in den Räumen der BBS bei den Ausstellern aus Handwerk, Dienstleistung, Verwaltung, Gesundheits- und Sozialwesen, Industrie, Schule und Studium. Vor dem Eingang hatte sich die Bundeswehr mit ihrem Karrieretruck positioniert. „Die Bundeswehr bietet nicht nur militärische, sondern auch zivile Ausbildung“, betonte Karriereberatungsoffizier Alexander Klaus. Im Truck hatte sich Zehntklässler Kai Infos zu seinen persönlichen Berufswünschen Fachinformatiker oder Ingenieur der Luft- und Raumfahrt geholt.

„Jan Diederich von Duderstadt 2020 hat uns in der Schule bei einem Vortrag über die Börse informiert. Ich fand das interessant und bin hergekommen“, sagte Kai, der an die Heinz-Sielmann-Realschule geht.  „Wir wurden auch in der Schule informiert, aber da hier hauptsächlich regionale Ausbilder sind, haben sich die Informationen für mich nicht so sehr gelohnt“, sagte Johanna, Neuntklässlerin am EGD, die gern ans Kriminalamt gehen würde oder Psychologie studieren möchte. Wer aber eine Ausbildung in der Region suche, sei hier gut beraten, waren sich die Jugendlichen einig.

Organisator Jan Diederich von Duderstadt 2020 und Sabine Freese, Schulleiterin der BBS, wollen in den nächsten Tagen ein gemeinsames Resümee ziehen, um herauszufinden, was in den kommenden Jahren noch erweitert werden könnte. Auf jeden Fall sei das Konzept  aufgegangen, die Schüler direkt an den Schulen über die Berufsfindungsbörse zu informieren, sagt Diederich. Dazu seien Informationen über das Tageblatt und über digitale Medien verbreitet worden. Diese Wege wolle man auch den nächsten Jahren weiter beschreiten, sagte Diederich.

Von Claudia Nachtwey

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