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„Großes emotionales Erlebnis“

Erinnerung an Papstbesuch „Großes emotionales Erlebnis“

Ein Jahr Papstbesuch in Etzelsbach. Was ist für das Eichsfeld geblieben? „Eine ganze Menge“, antwortet Hans-Georg Kracht spontan. Der Geschäftsführer des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld (HVE) ennt Beispiele: „Abgesehen von etlichen Besuchern, die täglich per Bus oder Auto Etzelsbach besuchen, um dort zu beten, planen wir dort den Ausbau der Infrastruktur“.

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Pilgerfeld 23. September 2011: 90 000 Menschen feiern die Marienvesper mit Papst Benedikt XVI.

Quelle: CR

Eichsfeld. Zwar in bescheidenem Rahmen, wie Kracht betont, jedoch sollen dort Parkplätze und Toiletten entstehen, um dem Besucherverkehr gerecht zu werden. Da viele der Gäste  nach der Besinnung an der Kapelle auch die benachbarten Städte besuchen würden, soll außerdem ein Info-Point entstehen: „Wir wollen aber keine Pilgerstätte mit Rummel, sondern einen ruhigen Wallfahrtsort, wo eine stille Begegnung mit Gott möglich ist“.

Mit Zahlen kann Kracht die nachhaltige Wirkung des Papstbesuches zwar nicht belegen. Das sei schwierig, da spielten noch andere Faktoren mit, so der HVE-Geschäftsführer, jedoch sei das Interesse an der Region Eichsfeld spürbar gestiegen: „Das haben auch die umliegenden Betriebe und gastronomischen Einrichtungen bestätigt“. Entscheidend für diese Entwicklung ist für Kracht die damals medienwirksame Berichterstattung: „Das war ein großes emotionales Erlebnis, und das kam in Wort und Bild auch rüber.“

Themensammlung: der Papst im Eichsfeld. Texte, Fotos, Hintergründe - erinnern Sie sich an den Papstbesuch in Etzelsbach.
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Papstbesuch: Ein Jahr danach

Vor einem Jahr hat Papst Benedikt XVI. das Eichsfeld besucht. Am 23. September 2011 feierte das Kirchenoberhaupt mit 90 000 Pilgern eine Marienvesper an der kleinen Wallfahrtskapelle Etzelsbach. Monatelang hatte sich die Region darauf vorbereitet. Was ist geblieben vom Jahrtausendereignis? Was wird in der Zukunft daran erinnern? Eine Spurensuche.

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