Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Gründe für den Weihnachtstreffs am Rathaus Duderstadt

Kein Klo am Baum Gründe für den Weihnachtstreffs am Rathaus Duderstadt

Die Diskussion gehört zum Weihnachtstreff beinahe dazu wie Glühwein und Bratwurst: Die Frage nach dem Standort. Angeheizt durch die Diskussion um den Mini-Weihnachtsmarkt des Gastwirts Tamer Tokaci vor der Alten Backstube haben die Duderstädter auch in diesem Jahr wieder heftig gestritten: Gehört der Treff an die Unterkirche – dort befindet sich auch der Bürgerbaum – oder an das Rathaus, wo das Budendorf aktuell aufgebaut ist.

Voriger Artikel
Gemeinderat Landolfshausen verschiebt Bau von Fußweg zum Friedhof
Nächster Artikel
Stockfisch-Records aus Northeim für Grammy nominiert

Budendorf am Rathaus: Treffpunkt Stadtmarketing nennt unter anderem das Ambiente als Begründung für den Standort.

Quelle: Richter

Duderstadt. In den sozialen Medien, beispielsweise der Facebook-Gruppe „Wenn Du in Duderstadt aufgewachsen bist, dann...“, finden sich überwiegend Befürworter der Variante an der Unterkirche: „Was hat das Rathaus mit Weihnachten zu tun?“, fragt beispielsweise Gerhard Werner, der den Weihnachtstreff gern wieder an seinem alten Standort sähe, um den Bezug zur Kirche wieder herzustellen.

Als weitere Argumente werden die Nähe zum Bürgerbaum oder auch eine mögliche Vergrößerung des Marktes angegeben. „Das Rathaus bietet uns eine wunderschöne Kulisse“, hält Ortsbürgermeister und Treffpunkt-Stadtmarketing-Chef Hubertus Werner dagegen. „Wir haben dort ein geschlossenes Bild, das wir nicht erreichen könnten, wenn die Buden nebeneinander aufgebaut wären.“

Das wäre an der Unterkirche der Fall. Außerdem gebe es ganz pragmatische Gründe dafür, dass der Weihnachtstreff im Bereich der oberen Marktstraße aufgebaut werde: Es sei einfacher, an dieser Stelle die Straße zu sperren, dennoch aber zu gewährleisten, dass Hotelgäste, Lieferanten und Rettungsfahrzeuge ihre Ziele erreichten.

„Die will dann aber wieder niemand vor seiner Tür stehen haben“

Außerdem gebe es an der Oberkirche keine Notwendigkeit, den Wochenmarkt zu verlegen. Diese Variante wurde  bereits ausprobiert, allerdings zeigten sich die Marktbeschicker, die ihre Waren dann am Bahnhof anboten, darüber wenig begeistert.

Einer der Hauptgründe sei aber der Komfort für die Besucher des Weihnachtsmarktes: An der Unterkirche gibt es keine öffentlichen Toiletten. Das nächste stille Örtchen wäre dann erst in der Sackstraße zu finden.  Oder aber, es müssten Toilettenwagen aufgebaut werden. „Die will dann aber wieder niemand vor seiner Tür stehen haben“, begründet Werner.

„Geschlossene Stände wollen wir nicht haben

Das Argument, an den Abenden sei im Bereich der oberen Marktstraße nichts mehr los, deshalb müsse der Markt an die Unterkirche, will Werner ebenfalls nicht gelten lassen. „Wir haben regulär von 11 bis 19 Uhr geöffnet, um verlässliche Zeiten bieten zu können.“ Alles, was sich danach auf dem Weihnachtstreff abspiele, liege in der Hand der Kunden. „Wenn noch genügend Gäste da sind, machen die Buden auch nicht zu.“ Die Erlaubnis sei bis 23 Uhr erteilt.

Sollten sich mehr Interessenten finden, die mehr Stände aufbauen wollten, werde man über eine Veränderung nachdenken. Denn grundsätzlich, so Werner, könne jeder sich am Weihnachtstreff mit einem Verkauf beteiligen. Er müsse nur einen wetterfesten Stand mitbringen und das Personal, das sich darum während der Öffnungszeiten kümmert.

„Geschlossene Stände wollen wir nicht haben“, sagt Werner. Daher müssten sich die Betreiber dann schon festlegen. Allerdings sei dies sogar tageweise möglich. 

Weihnachtstreff ohne Schnee, aber mit starkem Schlussspurt

Duderstadt. Tausende Besucher zog es am Sonntag, am letzten Tag des Duderstädter Weihnachtsmarktes, in die Innenstadt. Das war der mit Abstand stärkste Besucherandrang auf den Weihnachtstreff. Nicht nur offene Geschäfte, sondern auch der Coca-Cola-Weihnachtstruck mit Santa Claus sorgten  für Interesse über Duderstadt hinaus. Auch an diesem Tag zeigte sich keine einzige Schneeflocke, immerhin nur ein bisschen Regen.

Am Freitag, 28. November. hatte der Treffpunkt Stadtmarketing den Weihnachtstreff vor dem Rathaus eröffnet. Treffpunkt-Vorsitzender Hubertus Werner zeigte sich nach den mehr als drei Wochen zufrieden, auch wenn das Wetter nicht richtig mitspielte. „Im Vergleich mit Städten ähnlicher Größe wird eine Menge geboten“, so Werner.

Im Dezember müsse man eben auch mit schlechtem Wetter rechnen.   Die Coca-Cola-Bühne wurde  von keinen regionalen Gruppen genutzt.

Neben den Weihnachtsmarktständen, darunter auch das Rote Kreuz und die Lebenshilfe, gab es weitere Aktionen wie den Wunschbaum und die Illuminationsoffensive „Duderstadt im Sternenglanz“. Besonders gefragt, nicht nur als Weihnachtsgeschenk, Weihnachtsbock und Red Ale aus der Heimatliebe-Braumanufaktur. ft

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter