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Hamburg diskutiert über rechte Gruppen

Landtagsabgeordnete bei „Duderstadt bleibt bunt“ Hamburg diskutiert über rechte Gruppen

Landtagsmitglied Julia Wille Hamburg (Grüne) diskutiert auf Einladung des Bündnisses „Duderstadt bleibt bunt“ am Dienstag, 17. Mai, ab 19 Uhr in der Kreisvolkshochschule Duderstadt über „lokale Handlungsmöglichkeiten gegen NPD, ‚Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen‘, AfD und andere rechtsextreme Gruppen“.

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Quelle: GT

Duderstadt. „Das hat uns schon wie der Blitz getroffen, als am Ende November 2015 der rechte sogenannte Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen mit Mahnwachen nach Duderstadt kam“, erklären die Bündnismitglieder in ihrer Einladung. Veranstaltungen von NPD, AfD oder andere rechten Gruppen seien ihnen zuvor eher aus dem Obereichsfelder oder Harzer Bereich bekannt gewesen. Darauf sei das „Bündnis gegen Rechts“ gegründet worden, das verschiedene Protestaktionen initiierte. „Das Ergebnis aus unserer Sicht ist eher positiv“, lautet das Fazit der Bündnissprecher. Der Freundeskreis treffe sich aktuell nicht in Duderstadt, und der erwünschte Zulauf der Rechten zu ihren Mahnwachen in Duderstadt habe nicht stattgefunden, berichten sie in ihrer Einladung zum Informationsabend mit der Sprecherin für Kinder, Jugend, Familie und Antifaschismus von Bündnis 90/Die Grünen am Dienstag.

„Wir als Bündnis arbeiten weiter, und aktuell unterstützen wir verschiedene Protestaktionen wie zum Beispiel gegen das NPD-Rockkonzert am 28. Mai in Leinefelde und gegen den „Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“, der sich jetzt in Dransfeld am 11. Juni trifft“, berichten die Bündnissprecher von ihren derzeitigen Aktivitäten.

Die Bündnismitglieder würden sich die Frage stellen, was sie vor Ort in einer Stadt wie Duderstadt leisten könnten. Ziel sei, dass auch der „Freundeskreis“ erkenne, dass deren Initiatoren mit ihren Inhalten keine Chance in der Stadt hätten. Die lokalen Handlungsmöglichkeiten sollen nun während der Diskussionsveranstaltung mit Julia Wille Hamburg diskutiert werden. Die Abgeordnete hatte bereits das Bündnis bei seinen Protestaktionen gegen die Mahnwachen des „Freundeskreises“ in Duderstadt unterstützt sowie im Landtag eine kleine Anfrage zur mündlichen Beantwortung zum „Freundeskreis“ gestellt.

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