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Grüne drängen auf Polizei-Kontrollen

Verkehrssituation in der Innenstadt Grüne drängen auf Polizei-Kontrollen

Eine Reihe von Fragen zur Verkehrsentwicklung und Kontrollen in der Fußgängerzone hat die Ratsfraktion der Grünen in einem Brief an die Stadtspitze formuliert. Noch immer halte sich eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern nicht an die beschlossenen Regelungen, heißt es in dem Schreiben.

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Hans Georg Schwedhelm (Grüne)

Quelle: Helge Schneemann

Duderstadt. Die Installation des Pollers am Rathaus habe sich bewährt, meinen die Grünen. Sie haben aber auch den Eindruck, dass einige Autofahrer jetzt Ausweichstrecken nutzen würden, zudem die Kontrolltätigkeit von Polizei und Ordnungsamt in den vergangenen Wochen nachgelassen habe.

Gemeinsame Kontrollen gefordert

Hans-Georg Schwedhelm erinnert daran, dass die Grünen in einem Antrag gemeinsame Kontrollen von Stadt und Polizei gefordert hatten: „Nachdem in der Ratssitzung am 2. Dezember 2015 die Verwaltung berichtet hat, dass es solche Kontrollen schon gibt, haben wir auf eine Abstimmung über den Antrag verzichtet.

“Jetzt will Schwedhelm wissen, ob und mit welchem Ergebnis gemeinsame Kontrollen durchgeführt wurden, wann die nächsten Kontrollen geplant sind und wieviele Beschäftigte der Stadt in welchem Umfang den ruhenden Verkehr überwachen. „Hat die Stadtverwaltung Kenntnisse über eine Veränderung des Verhaltens von nichtberechtigten Verkehrsteilnehmern in der Innenstadt, seitdem der Poller installiert ist?“, lautet eine weitere Frage.

Besonders Kinder gefährdet

Die Grünen monieren, dass sich kaum jemand an das in der Fußgängerzone vorgeschriebene Schritttempo halte und dadurch insbesondere Kinder gefährdet würden. Taxi- und Mietwagenfahrer würden die Fußgängerzone häufig als Abkürzung nutzen - und nicht, um Fahrgäste abzuholen.

„Wie will die Verwaltung damit umgehen?“, fragt Schwedhelm. Zu den kritischen Punkten gehöre auch der unberechtigte Verkehr durch das Westertor über die Spiegelbrücke in die Bahnhofstraße und die Missachtung der Einbahnstraßenregelung für den Westerturm. Verbotswidrig würden immer wieder Verkehrsteilnehmer den Westerturm stadtauswärts durchfahren, meint Schwedhelm.

Um Beantwortung ihrer Fragen bitten die Grünen in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Feuerschutz am Dienstag, 10. Mai, um 16.30 Uhr im Stadthaus. Um die Verkehrssituation drehen sich auch Anträge der SPD und der WDB.

Wasserqualität soll geprüft werden

Die SPD fordert die Beibehaltung der Einbahnstraßenregelung in der Sackstraße, die WDB einen Fußgängerüberweg zwischen Feilenfabrik und Bahnhofsquartier. In weiteren Anträgen drängt die SPD auf die Umsetzung der Ideen für das Jugendfreizeitgelände Talwiese und eine erneute Überprüfung der Qualität des Brehmewassers, um über die weitere Ausstattung der Fußgängerzone mit Wasserspielgeräten entscheiden zu können.

Die Mitglieder des Fachausschusses befassen sich zudem mit Bebauungsplanänderungen wegen Erweiterungsplänen der Kolping-Ferienstätte Pferdeberg und Anwohnerwünschen im Plangebiet Sulbergsanger sowie einem Nachtrag zur Friedhofssatzung.

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©Richter